Hansa Rostock bietet HFC Hilfe an

Erfahrung bei Container-Aufbau

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Montag, 11.05.2020 | 16:43
Robert marien von Hansa Rostock

Hansa-Vorstand Robert Marien will Probleme angehen und wieder spielen. ©Imago images/pml

In der 3. Liga gehen die Meinungen weiter auseinander, ob man nun wieder spielen soll oder nicht. Hansa Rostock hat sich für eine Fortführung mit Geisterspielen ausgesprochen, während unter anderem beim Halleschen FC dagegen argumentiert wird.

Dort hat die Stadt das Stadion als ungeeignet für die Umsetzung des Hygiene-Konzeptes erklärt. Umbaumaßnahmen bzw. Provisorien in Form eines Containerdorfs seien finanziell eine zu hohe Belastung ließ der HFC wissen. In diesem Punkt bietet Hansa nun Hilfe an.

Neue Verordnung in Sachsen-Anhalt?

Gegenüber dem „Spiegel“ sagte Vorstand Robert Marien: „Wir teilen gern unser Knowhow, was den Aufbau von Containern angeht. Wir haben da aus dem Nachwuchs Erfahrung. Die sind nicht so teuer, wie zuletzt dargestellt.“

Ähnliche Probleme mit den Sportstätten haben auch Zwickau, Jena und Münster. Für Marien keine unüberwindbaren Hindernisse. Er bedauert die Blockade-Haltung einiger Vereine und verwies wie zuvor schon sein Kollege Günther Gorenzel von 1860 München auf die Pflicht, zu spielen.

Beim HFC hat man inzwischen immerhin das Kleingruppentraining aufgenommen. Ob mehr möglich ist, entscheidet sich in Sachsen-Anhalt am morgigen Dienstag. Aktuell gelten die dortigen Verordnungen, die ein Mannschaftstraining noch verbieten, bis zum 27. Mai. Diese könnten unter Umständen schon früher durch gelockerte Regeln ersetzt werden.