Hansa Rostock: Dotchev auf der Kippe?

FCH-Coach nach schlechten Ergebnissen unter Druck

Pavel Dotchev als Trainer von Hansa Rostock

Pavel Dotchev erlebt derzeit ungemütliche Zeiten in Rostock. ©Imago/MIS

Die Saison 2018/19 hatten sich die Verantwortlichen in Rostock anders vorgestellt. Der Aufstieg wurde forsch als Ziel ausgegeben, doch mit bisher elf Punkten aus neun Partien hängt der FCH den eigenen Ansprüchen hinterher.

Gelingt die Wende?

Zu inkonstant sind die Auftritte der Kogge und vor allem in der Defensive hapert es. 18 Tore kassierten Riedel und Co. bereits, ungewohnt für die in der letzten Saison viertbeste Defensive der Liga.

Trainer Pavel Dotchev bezeichnete die Leistung seiner Mannschaft in der Anfangsphase der jüngsten 1:4-Niederlage gegen Münster in der Pressekonferenz danach als „unerklärlich“, bleibt aber gewohnt ruhig und analysiert die Situation akribisch.

Ob ihm jedoch die Wende gelingt, davon sind die Rostocker Verantwortlichen offenbar nicht mehr vollends überzeugt. Nach Informationen der Bild, beraten der Hansa-Vorstand sowie der Aufsichtsrat über eine Entlassung.

Ob Schnellschüsse in dieser Personalie jedoch hilfreich sind, ist fraglich, zumal Dotchev mit im Schnitt 1,7 Zähler pro Partie statistisch gesehen noch immer der erfolgreichste Trainer der jüngsten Hansa-Geschichte ist, auf einer Position, auf der die Kogge in der Vergangenheit nur schwer Konstanz zustande brachte.

Hoffnungsvolle Rückkehr

Freilich geben jedoch die jüngsten Leistungen Anlass zur Sorge. Knackpunkt ist wie eingangs erwähnt, die Abwehr, die Dotchev schon seit dem Saisonbeginn Sorgen bereitet. Zum Wendepunkt könnte dabei die Rückkehr von Abwehr-Boss Oliver Hüsing werden, der verletzungsbedingt in dieser Spielzeit noch keine Partie bestreiten konnte.

Einfach wird die Aufgabe jedoch nicht, denn nach der Absage der Partie gegen Halle, steht die nächste Begegnung für den FCH am kommenden Freitag zuhause gegen Karlsruhe auf dem Programm. Gegen den KSC wartet Rostock seit sieben Spielen auf einen Sieg, die letzten beiden Heimspiele gegen den KSC endeten gar mit 0:3.

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