Hansa Rostock: Dotchev erwartet mehr von Ofosu-Ayeh

Dotchevs Hansa musste bereits 14 Gegentore in dieser Saison hinnehmen.

Kann mit seiner Defensive noch nicht zufrieden sein: Hansas Cheftrainer Pavel Dotchev. © Imago/foto2press

Gegen die Münchener Löwen kassierte Hansa Rostock bereits die Gegentore 13 und 14 der noch jungen Saison, gemeinsam mit Wehen Wiesbaden stellt man die schlechteste Abwehr der Liga. Noch kein Faktor ist der am letzten Transfertag von Wolverhampton ausgeliehene Phil Ofosu-Ayeh, der noch keine Minute in der Liga spielte. Pavel Dotchev nahm den Außenverteidiger nach dem 2:2 gegen München öffentlich in die Pflicht.

Keine Vorbereitung & kein Spielrhythmus

„Er hat Defizite, ihm fehlt die Bindung zur Mannschaft. Ich kann nicht sagen, ob es zwei oder drei Wochen dauert, bis ich ihn bringe. Das hängt davon ab, wie er sich macht“, wird der Trainer in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 17.09.2018) zitiert. Bisher kam Ofosu-Ayeh lediglich in der 2. Runde des Landespokals gegen die SG Warnow Papendorf zum Einsatz. Dort erzielte er zwar einen Treffer und gab eine Torvorlage, gegen einen Achtligisten ist das aber kein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben.

Durch seine späte Verpflichtung verpasste der 27-Jährige die Vorbereitung, gewissen Automatismen sind und können auch noch nicht vorhanden sein. Erschwerend kommt hinzu, dass er auch nicht im Spielrhythmus ist: In seinem Jahr in Wolverhampton absolvierte er lediglich fünf Partien in der U23 der Wanderers.

Auf der Position des Rechtsverteidigers hat Ofosu-Ayeh derzeit Vladimir Rankovic vor sich. Der gebürtige Münchener, in der Jugend des FC Bayern ausgebildet, erledigte seine Aufgabe gegen 1860 gewohnt solide und gab Dotchev keinen Anlass, eine personelle Änderung vorzunehmen. Ofosu-Ayeh wird sich weiter gedulden und im Training anbieten müssen.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!