Hansa Rostock: Dotchev fordert „Siegermentalität“

Unterschwellige Ambitionen bei der Kogge

Fordert Siegermentalität: Rostocks Coach Pavel Dotchev

Ehrgeiz pur: Hansa-Trainer Pavel Dotchev © imago

Bei Hansa Rostock will Trainer Pavel Dotchev die Entwicklung seiner Mannschaft zu einem Spitzenteam vorantreiben. Vor dem richtungsweisenden Gastspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Freitag) sieht der 52-Jährige in der Haltung seiner Spieler den Schlüssel zum Erfolg – nicht nur kurzfristig.

Unsere Aufgabe ist es, Siegermentalität zu entwickeln - in jedem Spiel. (Hansa-Coach Pavel Dotchev)

In jedem Spiel sei die Aufgabe seiner Spieler, „Siegermentalität zu entwickeln“, sagte Dotchev vor der Abreise der Kogge nach Hessen im Fachmagazin Kicker (Heft 93 vom 16.11.2017): „Das ist wichtig, wenn wir nächstes Jahr aufsteigen wollen.“

Aufstieg 2018 kein Tabuthema

Ambitionen schon für die laufende Saison ließ Rostocks Trainer indirekt allerdings auch erkennen. Bis zur Winterpause stehe „eine wichtige Saisonphase“ an, in der sein Team Punkte holen müsse.

Angesichts von immerhin neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone ist die Blickrichtung des ehrgeizigen Coaches dabei klar. Abwehrchef Oliver Hüsing will Gedanken an einen verspäteten Einstieg ins Rennen um den Sprung in die zweite Liga bei einem Rückstand von ebenfalls neun Punkten zu einem Aufstiegsplatz auch gar nicht leugnen. „Das Träumen kann man niemandem verbieten“, sagte der 24 Jahre alte Verteidiger im Kicker.

Auch Hansas Aufsichtsrats-Chef Günter Fett hat höhere Ziele noch nicht abgeschrieben und sieht Dotchevs Team zumindest in Lauerstellung. In den anstehenden Duellen mit den derzeitigen Aufstiegskandidaten Wiesbaden und anschließend Fortuna Köln sei es denn auch „wichtig zu punkten“, sagte Rostocks oberster Kontrolleur in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Fett lobte zwar, „dass bei Hansa wieder richtig schöner Fußball gespielt wird“, und freute sich über den entsprechenden Spaßfaktor beim Stadionbesuch. Allerdings trauerte der 65-Jährige manch unnötigem Punktverlust nach: „Wir hätten sechs Punkte mehr haben, Fünfter sein können.“

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