Hansa Rostock: Dotchev-Kritik an Abwehr

Konzentration als Problem

Stephan Hain mit Kopfballtor gegen Hansa Rostock

Schlechtes Stellungsspiel. Weil Lukas Scherff sich verschätzt, kann Stephan Hain problemlos einköpfen. ©Imago/foto2press

Bei Hansa Rostock dauert die Aufarbeitung der zweiten Saisonniederlage (1:2 bei der SpVgg Unterhaching) an. Als größte Problemzone hat Trainer Pavel Dotchev dabei die Abwehr ausgemacht.

Wir verteidigen zu unbekümmert, zu naiv. (Hansa-Coach Pavel Dotchev)

Der Coach moniert an den bisherigen Defensivleistungen vor allem zu viel Leichtfertigkeit und zu viele Unkonzentriertheiten. „In bestimmten Situationen verteidigen wir zu unbekümmert, zu naiv. Wir müssen uns manchmal mehr konzentrieren“, sagte Dotchev in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 14.08.2018).

Erst ein Spiel ohne Gegentor

Dotchevs Sorge erscheint berechtigt. In den bisherigen vier Liga-Spielen blieb die Kogge nur einmal ohne Gegentreffer (2:0 gegen Eintracht Braunschweig) und kassierte in den anderen drei Begegnungen bereits sieben Treffer.

Von der Stabilität der vergangenen Saison ist Rostock damit noch ein gutes Stück entfernt: In der zurückliegenden Spielzeit blieb die Hansa-Abwehr gleich in 17 Spielen ohne Gegentor und ließ insgesamt auch nur 34 Tore zu.

Dotchevs Unzufriedenheit hält sich allerdings vorerst noch in Grenzen. Die Schwierigkeiten hält der Bulgare für lösbar. Rostock ließe nur wenig zu und habe deswegen kein Abwehrproblem, meinte Dotchev und hielt seinen Spielern einen gewissen Gewöhnungsprozess zugute: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Deswegen will Dotchev seiner bisherigen Formation auch weiterhin eine Chance geben und plant noch keine Umstellungen. „Fehler aufarbeiten und versuchen, sie abzustellen“, lautet zunächst seine Devise.

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