Hansa Rostock: Dotchev von Spielfreude und Williams angetan

Wunschsystem realistisch

Von Neuzugang Williams angetan: Rostocks Trainer Pavel Dotchev

Nach Trainingslager zufrieden: Hansa-Coach Pavel Dotchev © imago

Für Hansa Rostocks Trainer Pavel Dotchev hat das sechstägige Trainingslager auf Rügen wichtige Aufschlüsse gebracht. Durch die vier Testspiele gegen tiefklassige Gegner hält der Coach seine Spielidee für die kommende Saison für realistisch.

Die Mannschaft ist prädestiniert für ein 4-3-3. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

Er halte sehr viel von einem 4-3-3-System, sagte Dotchev in seiner Bilanz nach dem Abschluss des Camps in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 02.07.2018): „Das ist moderner Fußball. Von den Spielertypen ist die Mannschaft prädestiniert für ein 4-3-3.“ Die Frage sei jedoch noch, wie die Mannschaft das annehme und umsetze.

Teamgeist auf der Kogge intakt

In Sachen Teamgeist hat der Rügen-Trip des selbsternannten Aufstiegsanwärters ebenfalls „positive Indizien“ gebracht. Er glaube, sagte Dotchev, „dass die Jungs gerne zusammen sind. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft super funktioniert“.

Bei den leichten Aufgalopp-Begegnungen war der Hansa-Coach außerdem von der Spielfreude seines Teams angetan. Es hätte auf Rügen „keinen Egoismus“ gegeben, „dass jemand zeigen will, wie gut und cool er ist“, meinte Dotchev zur Uneigennützigkeit und Mannschaftsdienlichkeit seiner Spieler vor dem gegnerischen Tor.

Als Überraschung wertete Rostocks Trainer die gelungenen Auftritte von Neuzugang Del Angelo Williams. „Er ist ein Schlitzohr und war eine Wundertüte für mich“, lobte Dotchev den vom Regionalligisten Eintracht Stadtallendorf verpflichteten Stürmer. Der 24-Jährige, der in der vergangenen Saison in 32 Punktspielen 14 Treffer erzielte, würde die Belastungen des zuvor unbekannten Trainings unter Profi-Bedingungen gut wegstecken.

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