Hansa Rostock: Härtels Blick geht nach unten

Vorsprung auf Abstiegsplätze schmilzt

Jens Härtel bei seiner Premiere gegen Braunschweig.

Hat nach seiner Premiere als Hansa-Coach einige Sorgen: Jens Härtel. ©Imago/Eibner

Erst ein Spiel bestritt Hansa Rostock unter seinem neuen Trainer Jens Härtel, doch nach der 0:2-Niederlage gegen Schlusslicht Braunschweig herrschte bei der Kogge Ernüchterung. Auch tabellarisch hinterließ die Pleite Spuren, von Platz acht ging es runter auf elf, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt noch fünf Punkte.

Grund genug für den neuen Mann an der Seitenlinie, den Blick nach unten zu richten. „Abstiegskampf haben wir im Hinterkopf, ohne Frage. Und wir sollten schnell punkten, egal wie, egal wo. Das ist extrem wichtig, damit wir nicht mehr in unruhige Fahrwasser reinkommen“, sagte Härtel der Bild (Ausgabe vom 29. Januar).

Schwache Ausbeute gegen Verfolger

Die jüngste Form seiner Mannschaft dürfte ihm weitere Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Lediglich zwei Punkte holte Hansa aus den letzten sechs Partien und wurde dadurch immer weiter durchgereicht.

Mit Lotte, Aalen, Cottbus und Braunschweig traf man dabei auf vier Teams, die in der Tabelle hinter Hansa stehen. Lediglich gegen den VfR holte man einen Punkt, die restlichen drei Teams konnten mit Siegen Boden auf die Kogge gutmachen. Die nächsten Gegner sind nicht gerade leichter: Wehen Wiesbaden und Unterhaching stehen aktuell im oberen Tabellendrittel.

Entwarnung gab es immerhin bei Oliver Hüsing. Die Verletzung des 25-Jährigen aus dem Spiel gegen Braunschweig stellte sich nicht wie zuerst befürchtet als Bruch der Nase heraus. Der Innenverteidiger zog sich nur eine Platzwunde zu und ist damit für das Auswärtsspiel am Sonntag gegen den SVWW wieder eine Option.

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