Hansa Rostock: Herthaner Haubitz ein Kandidat

Mögliche Verstärkung für harmlose Offensive

Maik Haubitz trifft per Elfmeter für Hertha U23

Einer für Hansa? Die Kogge ist an Herthas Maik Haubitz interessiert. ©Imago/Matthias Koch

Trainer Pavel Dotchev sucht bei Hansa Rostock für den zur kommenden Saison geplanten Anlauf auf die Rückkehr in die zweite Liga weiter nach Kandidaten für seinen Kader. Momentan spielt Maik Haubitz aus dem Regionallliga-Team von Bundesligist Hertha BSC nach Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 02.05.2018) bei der Kogge vor.

Haubitz ist im defensiven Mittelfeld zuhause, hat aber auch Qualitäten in der Offensive und kommt bei Hansa auch in diesem Bereich als Verstärkung in Betracht. In der ausklingenden Regionalliga-Saison erzielte der 25-Jährige in 27 Einsätzen fünf Tore. Der Vertrag des gebürtigen Berliners bei der Hertha läuft im Sommer aus, so dass Haubitz ablösefrei an die Ostsee wechseln könnte.

Mit Spielern aus Herthas zweiter Mannschaft hat die Kogge spätestens seit der Verpflichtung von Bryan Henning gute Erfahrungen gemacht, wenngleich Haubitz mit seinen 25 Jahren nicht mehr in die Kategorie Talent fällt.

Wir brauchen mehr Qualität vorne. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

Dotchevs Augenmerk auf Zugänge besonders für die Offensivabteilung kommt nicht von ungefähr. „Wir brauchen mehr Qualität vorne“, sagte der Bulgare in der Bild. Der Coach beklagte fehlende Durchschlagskraft sowie einen Mangel an Chancen und Toren.

Hansas Angriff harmlos

Tatsächlich ist Rostocks Sturm in der zu Ende gehenden Spielzeit eher ein laues Lüftchen gewesen. Mit nur 43 Treffern ist Hansa von allen Mannschaften oberhalb der Abstiegszone der zweitharmloseste Angriff. Nur der FSV Zwickau hat noch sechs Tore weniger geschossen, aber selbst Absteiger Chemnitzer traf öfter (46 Tore).

Die fehlende Torgefahr kostete Rostock in den vergangenen Wochen denn auch die letzten Chancen auf die erhoffte Teilnahme an der Zweitliga-Relegation. Zur derzeitigen Serie von sieben Spielen ohne Niederlage gehören auch vier „Nullnummern“, außerdem trafen Dotchevs Spieler in den vergangenen zehn Spielen gerade einmal sechsmal ins Schwarze. Der Hansa-Trainer will für die kommende Saison mehr Flexibilität vor allem auch im Flügelspiel bewirken. Die Kogge sei „zu leicht berechenbar“, konstatierte Dotchev.

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