Hansa Rostock: Kampf um Blaswich

Dotchv will Keeper endgültig binden

Soll bei der Kogge bleiben: Janis Blaswich

Dotchevs Wunschtorwart: Janis Blaswich © imago/foto2press

Hansa Rostock will in der neuen Saison seinen nächsten Anlauf auf die Rückkehr in die zweite Liga wieder mit Janis Blaswich zwischen den Pfosten starten. Nach dem Wunsch von Trainer Pavel Dotchev soll der seit Saisonbeginn von Bundesligist Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Torhüter endgültig an die Kogge gebunden werden.

Wir wollen ihn unbedingt behalten. (Hansa-Coach Pavel Dotchev)

„Janis wäre für unser Projekt der Richtige“, sagte Dotchev in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 27.03.2018) und unterstrich seine Entschlossenheit zum Kampf um den 26-Jährigen: „Wir wollen ihn unbedingt behalten.“

13 Spiele ohne Gegentor

Blaswich war im vergangenen Sommer nach Rostock gekommen und etwas überraschend auf Anhieb zur neuen Nummer eins avanciert. In seinen bisherigen 28 Liga-Einsätzen bestätigte der Schlussmann Dotchevs Vertrauen nachhaltig und blieb gleich 13-mal ohne Gegentor.

Blaswichs Vertrag in Mönchengladbach läuft noch bis 2019. Angeblich soll bei seiner Ausleihe im vergangenen Jahr eine Kaufoption für Hansa vereinbart worden sein. Die Frage ist allerdings, ob Rostock die geforderte Ablöse für den früheren Dresdner stemmen kann. Eine vorzeitige Auflösung von Blaswichs Vertrag bei den Rheinländern, wo hinter Stammtorwart Yann Sommer auch die Reservepositionen durch Tobias Sippel und Moritz Nicolas schon besetzt sind, erscheint jedenfalls unwahrscheinlich.

Rostocks Sportchef Markus Thiele betreibt die Regelung der wichtigen Personalie denn auch mit Hochdruck. Trotz eines „guten Gesprächs“ mit Blaswichs Berater jedoch ist es aus Thieles Sicht „noch zu früh, eine Tendenz zu sagen“. Dotchev rechnet bis spätestens Ende April mit einer Entscheidung.

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