Hansa Rostock laut Breier „vorne gut aufgestellt“

Torquote aus der Rückrunde gibt Anlass zu Optimismus

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 11.08.2020 | 09:28
Pascal Breier beim FC Hansa Rostock

Gibt mit die Richtung vor: Hansa-Angreifer Pascal Breier. ©Imago images/Christian Schroedter

Rotation ist Trumpf in den bisherigen Vorbereitungsspielen des FC Hansa Rostock. Trainer Jens Härtel wechselte naturgemäß zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung in den Test-Kicks ordentlich durch, ließ in verschiedenen Systemen agieren. Eins war allerdings auffällig: Auf dem Platz stand meist eine einzige Spitze.

Nur in der zweiten Halbzeit der ersten Vorbereitungspartie gegen Anker Wismar agierten Pascal Breier und Erik Engelhardt Seite an Seite, bei den folgenden beiden Testspielen gegen den BAK und den HSV agierte einer der beiden oder John Verhoek im Sturmzentrum.

In die Torschützenliste konnte sich von den Angreifern bisher nur Erik Engelhardt eintragen, der zum 1:0 gegen Anker Wismar traf. Kein Grund zur Beunruhigung, wie Breier selbst jetzt in der BILD (Ausgabe vom 11. August 2020) meint: „Wir sind vorne gut aufgestellt, haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir Tore schießen können.“

Torquote beständig?

1,68 Treffer pro Partie erzielte der FCH im angesprochenen Zeitraum und steigerte sich im Vergleich zur Hinrunde (1,15) deutlich. Zu dieser Verbesserung trug Breier selbst sieben Tore bei, fünf Treffer gingen auf das Konto von John Verhoek, der zwischen dem 24. und dem 28. Spieltag fünfmal einnetzte.

Als gefühlter Neuzugang kann Erik Engelhardt bewertet werden, den Härtel den Testspiel-Eindrücken zu urteilen ebenfalls im Angriffs-Zentrum einplant, während über die Außenbahnen zuletzt gegen den HSV die Neuzugänge Luca Schulz, der im Testspiel gegen den BAK noch zwei Tore erzielte, sowie Manuel Farrona Pulido wirbelten. Alternativen stehen derzeit vor allem mit Aaron Herzog und Maurice Litka bereit.

Kann der FCH mit dem derzeitigen Kader also seine Torquote aus der Rückrunde der Vorsaison halten? Bei einer Hochrechnung der im Schnitt 1,68 Tore pro Spiel käme die Kogge insgesamt auf 64 Treffer – genauso viele hatte Aufsteiger Eintracht Braunschweig am Ende der letzten Saison.