Hansa Rostock offen für weitere Neuzugänge

Pieckenhagen hält die Augen offen

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 15.09.2020 | 12:08
Martin Pieckenhagen vor der Hansa-Bank.

Martin Pieckenhagen will Hansas Personalplanung noch nicht für beendet erklären. ©imago images/Christian Schroedter

Neun neue Spieler hat Hansa Rostock bislang in diesem Sommer präsentiert. Im Vergleich zu anderen Drittliga-Standorten ist das überschaubar, auch wenn die Vielseitigkeit der Akteure Trainer Jens Härtel einigen Handlungsspielraum lässt, wo und wie er sie zukünftig einsetzt.

Die Planungen an der Ostsee sind damit aber noch nicht endgültig abgeschlossen. „Wir haben gute Qualität im Kader – nichtsdestotrotz kann man sich umschauen. Wenn sich etwas anbietet, was machbar ist und zu uns passt, werden wir handeln“, sagte Sportvorstand Martin Pieckenhagen der Bild (Ausgabe vom 15.09.2020).

über die letzten Partien
„ Wir haben uns teilweise zu wenig Tormöglichkeiten erspielt und entsprechend zu wenig Tore geschossen. ”
Martin Pieckenhagen

Die Eindrücke aus den Testspielen sowie der knappen Niederlage im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart untermauern diese Aussagen. Die Aufarbeitung des 0:1 gegen die Schwaben sowie der vorherigen Testspiele hat jedoch ergeben, dass in der Offensive noch Luft nach ist: „Wir haben uns teilweise zu wenig Tormöglichkeiten erspielt und entsprechend zu wenig Tore geschossen.“

Bis zum Ligaauftakt der „Kogge“, am Samstag kommt der MSV Duisburg an die Ostsee, ist wohl eher nicht mit Neuzugängen zu rechnen. Um gegen die „Zebras“ wieder häufiger in aussichsreiche Räume zu gelangen, wird es also das vorhandene Personal richten müssen.

Verhoek erneut als zentraler Angreifer?

Mehr Impulse aus der Mittelfeldzentrale, wo Bentley Baxter Bahn die Fäden ziehen soll, werden dabei ebenso benötigt wie mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Die ging John Verhoek, der sich allem Anschein nach in der Vorbereitung gegen Pascal Breier und Erik Engelhardt als zentrale Sturmspitze durchgesetzt hat, gegen den VfB noch ab. 

„Die 3. Liga ist auch in diesem Jahr bärenstark, es gilt mit aller Konsequenz, seine Hausaufgaben zu machen und alles rauszuhauen – und noch ein bisschen mehr“, nimmt Pieckenhagen den Kader ohnehin in die Pflicht, nach drei sechsten Plätzen in Folge für eine bessere Platzierung über die eigene Schmerzgrenze hinaus zu gehen.