Hansa Rostock: Sonnenberg festigt seinen Platz

Verteidiger trotzt der Konkurrenz

Sven Sonneberg von Hansa Rostock

Sven Sonnenberg zeigt starke Leistungen in der Abwehr des FC Hansa. ©Imago images/Jan Huebner

Beim Auswärtssieg des FC Hansa Rostock in Braunschweig wurde im Nachhinein viel über die Offensive der „Kogge“ gesprochen. Zweifellos zurecht, war doch gerade das Führungstor eine sensationelle Kombination inklusive Hackenpass von Korbinian Vollmann.

Doch spätestens nach dem Anschlusstreffer der Eintracht rückte der Fokus mehr auf die Defensive der Ostsee-Städter, die dafür sorgte, dass der Vorsprung hielt. Mittendrin: Innenverteidiger Sven Sonnenberg. Trotz erst 20 Jahren lieferte der Neuzugang einen weiteren routinierten Auftritt ab, hatte unauffällig und mit viel Ruhe großen Anteil daran, dass die „Löwen“ nicht mehr zu vielen Chancen kamen.

Konkurrenz abgehängt

Im Sommer aus der U23 des 1. FC Köln gekommen profitierte der Rechtsfuß zwar einerseits von eher schwachen Auftritten von Adam Straith sowie der Verletzung von Kapitän Julian Riedel, doch mit Leistung rechtfertigte der Youngster seine Aufstellung mehrfach.

Außerdem ist es alles andere als selbstverständlich, dass der aus der Regionalliga West gekommene Sonnenberg das Vertrauen bekam. Man denke nur an den aus derselben Liga und mit ähnlichen Vorraussetzungen gekommenen Frederik Lach, der sich gar nicht empfehlen konnte und den Verein sogar schon wieder verlassen hat.

Oder Max Reinthaler: Der Italiener ist bereits im zweiten Jahr bei Hansa, hat mit 24 Jahren mehr Erfahrung aufzuweisen und stand beim 2:2 gegen Ingolstadt gemeinsam mit Sonnenberg in der Dreierkette. Eine Woche später, als durch Umstellung auf Viererkette ein Innenverteidiger wegfiel, war es Sonnenberg, der seinen Platz behielt, Reinthaler musste zurück auf die Bank.

Dass Trainer Jens Härtel diese Entscheidung traf, obwohl Sonnenberg den Elfmeter zum Ausgleich verursacht hatte, zeigt, welches Vertrauen der frühere U19-Nationalspieler genießt. Wie groß dieses letztlich wirklich ist, werden die nächsten Wochen zeigen.

Julian Riedel, für den nach seiner Knieverletzung das kommende Spiel noch zu früh sein dürfte, kehrt wohl demnächst ins Training zurück und kündigte schon vor dem Braunschweig-Spiel gegenüber dem Sportbuzzer an: „Ich habe den Anspruch, einen Platz in der Mannschaft zu bekommen, wenn ich wieder hundertprozentig fit bin.“ Ein Anspruch, den auch Sven Sonneberg inzwischen haben darf.

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