Hansa Rostock: Warten auf die Lizenz

Etatplanung ohne neue Schulden

Keine Sorgen um die Lizenz: Rostocks Vereinsboss Robert Marien (M.)

Entspannt: Hansas Vorstandschef Robert Marien (M.) © imago/oliver ruhnke

Die anhaltende Verzögerung bei der Lizenzerteilung für die kommende Drittliga-Saison bereitet Hansa Rostock kein Kopfzerbrechen. Auf der Kogge rechnet die Führung für die kommende Woche mit dem entsprechenden Bescheid des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Bekanntgabe möglicher Auflagen.

Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. (Hansa-Vorstandschef Robert Marien)

Hansas Vorstandsvorsitzender Robert Marien erwartet dabei allerdings keinerlei unüberwindliche Hürden. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Marien der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 25.05.2018) zur Nachhaltigkeit der eingereichten Finanzplanungen für die bevorstehende Saison.

Wie Rostocks Vereinschef weiter erläuterte, sieht der Etat eine Erhöhung von Umsatz und Erlösen im Sponsoring-Bereich auf vier Millionen vor. „Im operativen Geschäft“, sagte Marien, „wollen wir keine neuen Schulden machen.“

Verschärfte Kontrollen durch den DFB

Die lange Wartezeit führt der 37-Jährige auf eine intensivere Überprüfung der Lizenzanträge aller Vereine durch den DFB zurück. Der Verband will offenbar durch eine genauere Kontrolle von Unterlagen für die Zukunft weitgehend sicherstellen, dass sich Insolvenzen wie in der ausklingenden Spielzeit bei den Absteigern Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC nicht wiederholen.

„Die Daumenschrauben wurden angezogen“, verdeutlichte Marien die Ernsthaftigkeit des verschärften Lizenzverfahrens. Aufgrund vorgezogener Fristen etwa für die Vorlage von Sponsoren-Zusagen und Bürgschaften sagte der Hansa-Boss „noch erhebliche Probleme für viele Vereine“ voraus.

Doch auch für den Fall notwendiger Nachbesserungen sieht Marien keine Schwierigkeiten auf den Klub zukommen. Zumal Rostocks Investor Rolf Elgeti bereits abermalige Unterstützung signalisiert hat.

Das Saisonziel hält Marien jedenfalls überhaupt nicht für gefährdet: „Wir wollen so schnell wie möglich in die 2. Liga aufsteigen.“

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