HFC bei drei Spielern gesprächsbereit

Fetsch, Papdopoulos & Müller könnten noch gehen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 12.08.2020 | 08:52
Mathias Fetsch vom HFC

Mathias Fetsch hatte sich von der letzten Saison mehr versprochen. ©Imago images/Picture Point LE

Der HFC geht bescheiden in die neue Saison. Nach dem Fast-Absturz in der vergangenen Spielzeit trotz großer Ambitionen ist man in Halle vorsichtig bei der Formulierung von Saisonzielen. Ein Grund dafür sind auch die noch nicht abgeschlossenen Personalplanungen.

Die Abgänge von Sebastian Mai, Bentley Baxter Bahn und Pascal Sohm wollen kompensiert werden. Zu diesen ausgehenden Transfers könnten sich noch weitere gesellen: Mathias Fetsch, Antonios Papadopoulos und Tom Müller sind Kandidaten.

Müller will Nummer eins sein

Trainer Florian Schnorrenberg sagte der „Bild“ (Ausgabe vom 12.08.2020): „Mathias Fetsch ist ein verdienter Spieler. Sollte er auf uns zukommen, dann sind wir sicher gesprächsbereit. Papadopoulos und Müller hegen von sich auch Wechselgedanken. Deshalb haben wir immer eine Idee im Hinterkopf, wenn Bewegung in den Kader kommt.“  

Papadopoulos, unter Schnorrenbergs Vorgängern noch regelmäßig in der Startelf zu finden, wurde ebenso wie Fetsch in der Schlussphase der Saison wenig eingesetzt. Letzterer war nach zwei Jahren als Stammkraft durch die Verpflichtung von Terrence Boyd zunehmend zweite Wahl im Angriffszentrum geworden.

Müller, der 2017/18 noch über weite Strecken Stammkeeper war, strebt eine Position als Nummer eins an, was im Duell mit Kai Eisele schwer zu realisieren ist.

In Sachen Zugänge will Schnorrenberg indes keine Schnellschüsse: Vier Spieler werden ab heute zunächst im Probetraining beäugt.