HFC: Rauschenbach nimmt Mannschaft in die Pflicht

Präsident appelliert an Ehre

Jens Rauschenbach beim Halleschen FC

Jens Rauschenbach erwartet eine Steigerung der Mannschaft. ©Imago images/VIADATA

Nach dem schwachen Start aus der Winterpause und dem Ausscheiden im Landespokal gegen Halberstadt rumort es an der Saale. Fans und Verantwortliche äußerten bereits ihren Unmut, auch Trainer Torsten Ziegner fand deutliche Worte – und steht selbst gewaltig unter Druck.

Präsident Jens Rauschenbach stärkt dem Fußballlehrer allerdings nun den Rücken. Die Trainerfrage stelle sich nicht, so der Präsident in der Bild (Ausgabe vom 07.02.2020). Gleichzeitig richtet er einen Appell an die Spieler auf dem Platz: „Die Mannschaft ist in der Pflicht, in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zu zeigen. Es muss zu spüren sein, dass die Spieler verstanden haben, worum es geht: um Kampf, Einsatzwille, Leidenschaft und die erkennbare Bereitschaft, die aktuelle Situation zu überwinden.“

Langer Prozess

Die nötige Mentalität an den Tag zu legen ist hingegen nur ein Aspekt, vielmehr ließ der HFC auch spielerisch vieles vermissen, was er noch zum Saisonstart meisterlich umsetzte. Die aktuelle Krise kommt keineswegs plötzlich: Nur die letzten zehn Spiele betrachtet, steht Halle auf einem Abstiegsplatz!

Acht Punkte holte der HFC im angesprochenen Zeitraum – beim kommenden Gegner aus Chemnitz waren es fast doppelt so viele (14). Um den auf mittlerweile auf sieben Punkte angewachsenen Rückstand auf Platz drei zu verringern, zählt gegen den CFC nur ein Sieg – so wie beim 3:1 im Hinspiel, als die Hallenser überzeugend gewannen. Ob der HFC diese abhanden gekommene Souveränität am Sonntag zurückerlangt, bleibt abzuwarten.

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