HFC: Rückblick von Jopek gespalten

"Fader Beigeschmack"

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 30.09.2020 | 09:21
Björn Jopek beim HFC

Björn Jopek lief 92-mal in der 3. Liga auf. ©Imago images/Koehn

Beim HFC wurde im Sommer teils gewollt, teils unfreiwillig ein größerer Umbruch herbeigeführt. Während Spieler wie Pascal Sohm oder Bentley Baxter Bahn zur Kategorie Spieler gehören, die man gerne in Halle behalten hätte, ist Björn Jopek ersterer Abteilung zuzuordnen.

Der Mittelfeldspieler ist seit Sommer auf Vereinssuche und meldet sich nun in der „Mitteldeutschen Zeitung“ mit einem Blick zurück auf die zeit an der Saale zu Wort. Während er an sich beim Halleschen FC positive Erfahrungen gemacht habe, sei das Ende eher unglücklich gelaufen.

Abwärtstrend ohne Jopek

„Dass die Art und Weise von Halle nach meiner Verletzung und den geführten Gesprächen nicht in Ordnung war, hinterlässt leider einen faden Beigeschmack“, so der 27-Jährige, der im Februar eine OP am Knöchel hatte. Danach kam er nur noch zu zwei Kurzeinsätzen in den letzten beiden Saisonspielen.

Unter Torsten Ziegner hatte er er in der Spielzeit 2018/19 gesetzt. In der letzten Saison hatte er bis zum 19. Spieltag immer in der Startelf gestanden, nur einmal wegen einer Gelbsperre gefehlt. Den Negativ-Strudel, der die Elf fast zum Abstieg geführt hatte, erlebte er dann nur noch aus dem Lazarett. 

Dass es für den mit reichlich Drittliga-Routine und der Erfahrung aus über 50 Partien in der 2. Bundesliga ausgestatteten Linksfuß noch nicht zu einem neuen Engagement gereicht hat, liege einerseits an der erwähnten Verletzung, andererseits an der Pandemie-Situation, die den Markt verknappe. Dennoch habe er bereits Anfragen aus In- und Ausland gehabt, das Passende sei jedoch noch nicht dabei gewesen.