HFC: Schnorrenberg ist neuer Trainer

Vertrag bis Saisonende plus Option

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 08.06.2020 | 13:08

Florian Schnorrenberg ist wieder da.

Nach rund einem Jahr ist Florian Schnorrenberg zurück in Liga drei. ©imago images/Sportfoto Rudel

Update (13:08 Uhr):
Der HFC hat soeben bestätigt, dass Ismail Atalan nicht mehr Trainer der Profimannschaft ist. Wie der Klub zudem mitteilte, wird Florian Schnorrenberg den in akute Abstiegsgefahr geratenen HFC übernehmen und gemeinsam mit Ex-Profi Daniel Ziebig bis Saisonende unter Vertrag genommen. Sollte die Mannschaft die Klasse halten, verlängert sich der Kontrakt um ein weiteres Jahr.

"Mit Florian Schnorrenberg wollen wir für die letzten acht Saisonspiele einen neuen Impuls setzen. Er hat eine klare Ansprache an die Mannschaft, kennt die 3. Liga und den Abstiegskampf. Das Ziel ist klar: Wir wollen die Klasse unbedingt halten. Dem ist alles unterzuordnen", erklärt Präsident Jens Rauschenbach die Erwartungshaltung.

Schnorrenberg stand von Oktober 2018 bis Mai 2019 in Großaspach in der Verantwortung. 25 Partien lang betreute er den "Dorfklub" und kann einen Punkteschnitt von 1,12 pro Spiel vorweisen.

Update (11:29 Uhr):
Wie die Bild berichtet, soll sich der HFC auf der Suche nach einem Nachfolger mit Florian Schnorrenberg beschäftigen, der bis Mai 2019 bei Drittliga-Konkurrent Sonnenhof Großaspach in der Verantwortung stand. Das deckt sich mit Informationen von Liga-Drei.de, wonach der 43-Jährige an der Saale im Gespräch ist.

Ursprünglicher Artikel (08:17 Uhr):
Die Ambitionen beim HFC waren vor der Spielzeit groß, nach Platz vier im Vorjahr wollte der Klub ganz oben angreifen. Die Realität sieht bekanntlich anders aus. Auch nach dem Trainerwechsel von Torsten Ziegner zu Ismail Atalan Ende Februar konnte die Mannschaft nicht in die Erfolgsspur finden.

In fünf Spielen unter dem 40-Jährigen holte Halle lediglich einen Punkt und rutschte auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Nach Informationen von Liga-Drei.de haben die Verantwortlichen daher erneut reagiert und Atalan von seinen Aufgaben entbunden.

Keine Punkte gegen die direkte Konkurrenz

Überraschend kommt die Trennung - nicht nur in Anbetracht der geringen Punkteausbeute - nicht. "Der Effekt, den wir uns alle vom neuen Trainer erhofft haben, ist ausgeblieben", zog HFC-Präsident Jens Rauschenbach in der Bild (Ausgabe vom 08.06.2020) bereits ein enttäuschtes Zwischenfazit.

Besonders bitter aus Sicht des HFC: Statt sich mit Atalan an der Seitenlinie in den wichtigen Spielen gegen Großaspach, Münster und Zwickau freizuschwimmen und direkte Konkurrenten auf Abstand zu halten, wurden die drei Partien allesamt verloren.

Auch für Sportdirektor Ralf Heskamp könnte die sportliche Talfahrt folgen haben. "Wir haben als Verein alles dafür getan, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Alle Wünsche der sportlichen Führung bei Spielertransfers wurden erfüllt", so Rauschenbach vielsagend.

Geht's erneut schnell bei der Trainersuche?

Während nun die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren laufen wird, bleibt der Mannschaft nicht viel Zeit, sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Am morgigen Dienstag wird der HFC zu Hause gegen Waldhof Mannheim gefordert sein.

Wer dann an der Seitenlinie steht, ist bislang noch unklar. Dass der HFC bei der Präsentation eines neuen Trainers aber aufs Gaspedal drücken kann, wurde erst vor rund drei Monaten bei Atalans Vorstellung deutlich: Einen Tag nach der Freistellung Torsten Ziegners übernahm Atalan bereits.

 

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