HFC will ohne Neue in die Rückrunde

Auf Notfälle vorbereitet

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 10.12.2020 | 09:02
Jens Rauschenbach vom HFC

Präsident Jens Rauschenbach sieht den Kader gut aufgestellt. ©Imago images/VIADATA

Die recht herbe Niederlage gegen den SC Verl am letzten Spieltag begründete man beim HFC hauptsächlich mit der hohen Belastung, die auch einmal schlechtere Spiele oder auch mal nur Halbzeiten verursache. Trotzdem sieht man sich in Halle ausreichend gerüstet, was den Kader angeht.

„Grundsätzlich sind Transfers oder Neuverpflichtungen in der Winterpause nicht geplant“, sagte Präsident Jens Rauschenbach dem „kicker“ (Ausgabe vom 10.12.2020).   Gleichzeitig erklärte er aber auch, der Klub sei vorbereitet, sollten schwerere Verletzungen oder andere Umstände diese nötig machen. Finanziell sind sicherlich wie bei allen Drittligisten in der aktuellen Situation keine großen Sprünge möglich, andererseits ist der HFC wie Hansa Rostock wirtschaftlich stabil, wofür es vom DFB auch eine Belohnung im Rahmen des Financial Fairplay gab.

Ungenutztes Potenzial

Tatsächlich sieht es nicht so aus, als ob die Mannschaft von Florian Schnorrenberg mittelfristig frische Blut benötigt. Der Trainer hat sogar noch einiges nicht oder kaum genutztes Potenzial in der Hinterhand. Verteidiger Niklas Kastenhofer etwa, letzte Saison noch 13-mal in der Startelf, verzeichnet erst einen Einsatz.

Im offensiven Bereich stehen mit Dennis Mast und Selim Gündüz zwei erfahrene sowie in Jan Shcherbakovski ein junger Spieler derzeit in der zweiten Reihe. Die Verletztenliste führt davon abgesehen Fabian Menig, Tobias Schilk und Anthony Syhre, die im neuen Jahr wieder ein Thema werden können.

Zunächst hat Halle aber kurzfristige Personalsorgen vor dem Spiel gegen Dynamo Dresden. Torjäger Terrence Boyd ist fraglich, Lukas Boeder wohl definitiv nicht dabei, Marcel Titsch-Rivero fehlt gesperrt.