HFC: Ziegner lässt defensiven Neuzugang offen

Nach langer Pause für Tobias Schilk

Torsten Ziegner im Spiel gegen Chemnitz.

HFC-Trainer Torsten Ziegner muss die Lücke schließen, die der Ausfall von Tobias Schilk verursacht.©imago images/Picture Point

Den 3:1-Sieg über Chemnitz musste der HFC teuer bezahlen, bereits im ersten Durchgang ging es für Tobias Schilk verletzungsbedingt nicht weiter. Nachdem sich der Innenverteidiger das Hüftgelenk ausrenkte und dem Klub monatelang fehlen wird, kommt Trainer Torsten Ziegner ins Grübeln.

„Wir werden in den nächsten Tagen filtern, wie wir es lösen. Fakt ist, dass wir aufgrund des langen Ausfalls freies Budget haben“, so der 41-Jährige gegenüber Bild (Ausgabe vom 07.08.2019). Dass Halle den Ausfall Schilks intern auffängt, will Ziegner aber ebenfalls nicht ausschließen: „Es kann alles passieren. Wir werden uns intern über alle Möglichkeiten austauschen. Es ist am Ende auch möglich, dass wir nicht zwingend noch einen Spieler holen.“

Chance für vorhandene Spieler

Denn auch wenn Schilk bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung jede Liga-Minute auf dem Feld stand, hat der HFC durchaus Optionen, diesen Ausfall mit bereits vorhandenen Akteuren aufzufangen. Niklas Landgraf ist in der Defensive ohnehin gesetzt, der gelernte Linksverteidiger kann auch zentral aufgeboten werden, so zum Beispiel bereits gegen Chemnitz.

Sebastian Mai kehrte dabei ebenfalls zu seinen Wurzeln zurück und wurde als linkes Glied der Dreierkette statt als Angreifer aufgeboten – In Anbetracht der guten Leistungen der Neuzugänge Terrence Boyd und Jonas Nietfeld in der Offensive könnte die „Rückversetzung“ des 25-Jährigen zumindest während Schilks Ausfall von Dauer sein.

Fingerzeig im Pokal gegen Wolfsburg

Somit wäre nur dessen rechte Position in der Defensive auszufüllen. Hier könnte die Stunde von HFC-Urgestein Toni Lindenhahn schlagen. Der gelernte Rechtsverteidiger wurde zu Saisonbeginn in offensiverer Rolle im Mittelfeld benötigt, könnte aber bereits im DFB-Pokal gegen Wolfsburg wieder in die Abwehr rücken. Auch der gegen Chemnitz für Schilk eingewechselte Niklas Kastenhofer darf sich Hoffnungen machen.

Somit wird das Duell mit dem Bundesligisten zum ersten Fingerzeig, ob das vorhandene Personal die Lücke von Schilk schließen kann. Sollte Ziegner dabei nicht überzeugt werden können, bleibt bekanntlich noch bis zum 2. September Zeit, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

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