Kamenz & Co.: Das machen die Ex-Cottbuser jetzt

Fünf Mal Deutschland, ein Mal Österreich

Matti Kamenz steht für den FSV Zwickau in der 3. Liga zwischen den Pfosten.

Wechselte zum Ligakonkurrenten Zwickau: Matti Kamenz. ©Imago/Picture Point

Im Vergleich zu vielen anderen Drittligisten gab es bei Energie Cottbus im Sommer nur wenige personelle Veränderungen. Lediglich zwei Neuzugänge heuerten während des offenen Transferfensters in der Lausitz an, nur sechs Spieler verließen den Aufsteiger.

Wo sie jetzt sind und wie es bei ihren neuen Klubs für sie läuft – das erfahrt Ihr hier.

Matti Kamenz
Als Nummer zwei schloss sich der 20-Jährige dem Ligakonkurrenten Zwickau an. Seit sich Stammtorhüter Johannes Brinkies im Spiel gegen Kaiserslautern einen Innenbandanriss im Knie zugezogen hat, steht er zwischen den Pfosten. In fünf Spielen musste er jedoch schon neun Gegentore schlucken, nur das Auswärtsspiel in Uerdingen konnte gewonnen werden.

Benjamin Förster
Nach einer von Verletzungen geplagten Saison mit nur drei Einsätzen blieb der Stürmer in der Regionalliga und ging nach Altglienicke. Der Klub steht nur Dank der besseren Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz, woran der 28-Jährige großen Anteil hat: Mit fünf Toren in zehn Einsätzen ist er der Toptorjäger.

Christos Papadimitriou
Der Linksverteidiger wechselte in die dritte Liga Österreichs zum FC Mauerwerk. Dort spielte sich der Grieche auf Anhieb in die Stammelf, bis ihn eine Oberschenkelverletzung drei Spieltage lang außer Gefecht setzte. Kaum fit, kehrte er in die Startelf zurück. Auch für den Klub läuft es, nach elf Spieltagen steht der Klub auf Platz zwei.

Gabriel Boakye
Der Kanadier wechselte zur zweiten Mannschaft des 1. FC Köln in der Regionalliga. Nach einem rüden Foul in einem Vorbereitungsspiel gegen Kerkrade riss er sich jedoch das Syndesmoseband und konnte noch nicht in einem Pflichtspiel eingesetzt werden.

Malte Karbstein
Das Eigengewächs verließ Cottbus in Richtung des Regionalligisten Werder Bremen II. Bei den Norddeutschen wartet er jedoch noch auf seinen Durchbruch und muss sich mit einem Platz auf der Bank anfreunden. Lediglich im Landespokal durfte er 90 Minuten als Linksverteidiger durchspielen, bei seinem einzigen Ligaeinsatz stand er gegen Jeddeloh 81 Minuten als Innenverteidiger auf dem Platz und erzielte gleich einen Treffer.

Alexander Siebeck
Der 24-Jährige war in der vergangenen Rückrunde aus Karlsruhe ausgeliehen, konnte sich aber nicht für eine Weiterverpflichtung empfehlen und kehrte im Sommer zum KSC zurück. Dort war frühzeitig klar, dass er keine Zukunft im Verein hat. Er spielte zwar in Halle vor, ein Wechsel kam aber nicht zu Stande. Wenn das Transferfenster im Winter öffnet, ist er ein heißer Kandidat für einen Wechsel.

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