Karlsruher SC: Aufstieg für Schwartz kein Thema

Weitere Stabilisierung vorrangiges Ziel

Alois Schwartz coacht den Karlsruher SC.

Denkt nur an den Augenblick: KSC-Trainer Alois Schwartz © Imago/Sportfoto Rudel

Bei Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC setzt Trainer Alois Schwartz trotz des bemerkenswerten Aufwärtstrends auf Besonnenheit. Ein nachträglicher Einstieg der Badener ins Rennen um den Aufstieg ist für den 50-Jährigen offenbar vorerst kein Thema.

Damit beschäftige ich mich gar nicht. (KSC-Coach Alois Schwartz über Aufstiegsambitionen)

Mit Bemühungen um die Rückkehr in die zweite Liga „beschäftige ich mich gar nicht“, sagte Schwartz in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 92 vom 13.11.2017). Im Fußball sei „zwar alles möglich“, räumte der Coach auch ein, doch von größerer Bedeutung ist dem Coach die zuletzt gezeigte Konstanz und Zuverlässigkeit.

Beachtlicher Aufschwung seit Trainerwechsel

Tatsächlich hat Schwartz den KSC nach einem völlig misslungenen Saisonstart mit nur einem Sieg in den ersten sieben Punktspielen inzwischen erstaunlich stabilisiert. Durch 16 Punkte in den neun Spielen unter seiner Regie, davon zehn Zähler aus den vergangenen vier Spielen ohne Niederlage, kletterte der frühere UEFA-Cup-Halbfinalist mittlerweile in die obere Tabellenhälfte bis auf Rang neun. Mit 22 Punkten beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze derzeit ebenso neun Zähler wie der Rückstand zur Aufstiegszone.

Die Hoffnung des KSC-Anhangs auf ein Happy End der Saison wird auch von bemerkenswerten Parallelen zu Karlsruhes bislang letztem Jahr in der 3. Liga geschürt. In der Spielzeit 2012/13 stand für Karlsruhe nach dem Abstieg aus der zweiten Liga ebenfalls nur ein Erfolg aus den ersten sieben Begegnungen zu Buche, und auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg machten die Blau-Weißen nach 15 Runden mit ebenfalls 22 Punkten Zwischenstation.

Schwartz will sich allerdings momentan jedenfalls auf keinen Fall auf höhere Ambitionen festlegen lassen. Er denke lediglich darüber nach, „wie wir möglichst viele Punkte holen. Was rauskommt, sehen wir“.

Zur Konzentration auf die aktuelle Situation seines Teams vermeidet der frühere Profi noch die Auseinandersetzung mit Planungen für die kommende Saison. Das sei „sehr weit nach vorne geschaut“, meinte Schwartz: „Bis zum Sommer ist noch viel und genügend Zeit.“

Noch kein Konto bei 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!