Karlsruher SC: Befreiungsschlag gegen den CFC?

Systemwechsel als Option

Anton Fink und Dominik Stroh-Engel, KSC Stürmer

Die hochkarätige KSC-Offensive um Anton Fink (l.) ist in Chemnitz gefordert. ©Imago/Jan Huebner

Mit hohen Erwartungen ist der Karlsruher SC in die noch junge Spielzeit gestartet, nach sechs Spieltagen steht für die Badener allerdings erst ein Erfolg zu Buche. Fünf Punkte reichen derzeit zu Platz 16, am kommenden Wochenende wartet die Auswärtspartie beim Chemnitzer FC.

Balance muss stimmen

Dabei darf sich Alois Schwartz erstmals als KSC-Trainer an der Seitenlinie verantworten, der Druck auf seinen Schultern ist von Beginn an vorhanden. Weiterhin steht für den KSC die obere Tabellenregion auf dem Programm, davon will Sportdirektor Oliver Kreuzer im Kicker (Heft 72 vom 04.09.2017) trotz der bislang dürftigen Ausbeute nicht abweichen: „Wir rücken auch nicht von unseren Zielen ab.“

Schwartz muss dabei mehrere Fehlerquellen abstellen. Obwohl der KSC eine gut bekleidete Offensive besitzt, sind die bisherigen Leistungen ausbaufähig. In zwei Partien gelang kein eigener Treffer, in den übrigen Partien stimmt die Balance zwischen Angriff und Defensive nicht.

Mit 13 Gegentoren zählt die Wildpark-Elf zudem zu den anfälligsten der Liga. Angesichts der Erfahrung aus über 750 Zweit- und knapp 450 Drittligaeinsätzen, die die gesetzten Defensivakteure aufweisen können, überrascht die bisherige Abwehrform.

Eine Option stellt ein Systemwechsel dar, zumal Schwartz in seiner bisherigen Vita eine Ausrichtung mit nur einem Stürmer bevorzugt hat. Anton Fink dürfte in diesem Fall erwartungsgemäß den Vorzug erhalten, für Dominik Stroh-Engel & Co. bleibt dann nur die Rolle als Einwechselspieler.

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