Karlsruher SC: Keine Experimente

Rechtsverteidiger Thiede fehlt

Manuel Stiefler gibt Anweisungen.

Wird in Abwesenheit von Marco Thiede wohl erneut hinten rechts aushelfen: Manuel Stiefler. ©imago images / Pressefoto Baumann

Ein begeisterter Anhänger der Rotation ist Alois Schwartz bekanntlich nicht. Der Trainer des KSC bevorzugt eine eingespielte Formation, die er nahezu jedes Wochenende ins Rennen schickt. Am Samstag im Heimspiel gegen Großaspach muss der 52-Jährige aber umstellen.

Marco Thiede zog sich in der Vorwoche gegen 1860 eine leichte Gehirnerschütterung zu, sein Einsatz wäre somit ohnehin fraglich gewesen. Da er zusätzlich auch noch seine fünfte gelbe Karte sah, wird der Rechtsverteidiger also definitiv pausieren müssen.

Allrounder Stiefler als Rechtsverteidiger

Für den 26-Jährigen eine Premiere, bislang stand er an allen 35 Spieltagen immer in der Startformation und verteidigte hinten rechts in der Viererkette. Dort darf gegen den „Dorfklub“ Manuel Stiefler erwartet werden. Der Allrounder, von Schwartz in dieser Spielzeit entweder im defensiven oder rechten Mittelfeld aufgeboten, wird voraussichtlich erneut eine Position nach hinten rutschen.

Für diese Lösung entschied sich Schwartz bereits gegen München und brachte nach der Pause Burak Camoglu für den angeschlagenen Thiede. Dieser rückte ins rechte Mittelfeld, Stiefler dafür nach hinten.

Auch mit Blick auf die Tabellenkonstellation dürfen von Schwartz keine Experimente erwartet werden. Bei vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz können die Badener bereits an diesem Wochenende den direkten Aufstieg perfekt machen – Schützenhilfe vorausgesetzt. Bei einem Sieg über den „Dorfklub“ und einer gleichzeitigen Niederlage Wehen Wiesbadens gegen Lotte beträgt der Vorsprung sieben Punkte.

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