Karlsruher SC: Meister sieht Chance zum Weiterkommen

Coach will über Standards gefährlich werden

Dominik Stroh-Engel und Anton Fink

Während Anton Fink (l.) im Pokal ran darf, fehlt Dominik Stroh-Engel verletzt. ©Imago/Jan Huebner

Am heutigen Freitag empfängt der Karlsruher SC die Werkself von Bayer 04 Leverkusen, um 20.45 Uhr wird der Wildpark dabei zur Pokalbühne. Wenn gleich der Gegner zwei Klassen höher spielt, räumt Trainer Marc-Patrick Meister seinen Mannen Chancen auf ein Weiterkommen ein.

„Die Mannschaft brennt“

„Wir wollen durchziehen und werden von Anfang an versuchen, dran zu sein. Wir wollen ein ekliger Gegner sein und das Spiel so lange wie möglich offen gestalten. Wenn sich ein Moment ergibt, zuzuschlagen, dann wollen wir diesen ergreifen. Zum Beispiel über Standards“, so Meister im Vorfeld der Partie im Vereinsinterview.

Wir wollen zuschlagen. (Marc-Patrick Meister)

Personell muss der Trainer dabei auf Matthias Bader und Dominik Stroh-Engel verzichten, im Sturm dürfte Oskar Zawada eine Chance erhalten. Ebenfalls nicht dabei ist Daniel Gordon, der aufgrund einer roten Karte, die sich der 32-Jährige in der Spielzeit 2015/16 im Erstrundenmatch gegen den SSV Reutlingen einhandelte, gesperrt fehlt.

Für Gordon wird Martin Stoll im defensiven Zentrum beginnen, der 34-Jährige will Bayer 04 ebenfalls das Leben so schwer wie möglich machen: „Das ist ein besonderes Spiel, die Mannschaft brennt. Wir hoffen auf einen schönen Pokalabend und es wäre schön, wenn wir eine Überraschung landen könnten.“

Dabei sind ebenfalls Keeper Benjamin Uphoff und Verteidiger Burak Camoglu, die ihre persönliche Pokal-Premiere feiern werden. „Wir schauen natürlich optimistisch auf das Spiel und wollen weiterkommen. Wir wissen aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig ist. […] Favorit ist Leverkusen, aber vielleicht liegt uns das“, sieht Camoglu gegenüber abseits-ka keinen Nachteil in der Rollenverteilung.

Durchwachsene Bilanz

In den beiden vergangenen Spielzeiten musste der KSC allerdings bereits nach der 1. Runde die Segel streichen lassen, 2014/15 erreichte man nach einem 3:1-Erfolg gegen Neubrandenburg hingegen die 2. Runde. 2012/13 drangen die Karlsruher sogar bis ins Achtelfinale vor, nachdem zuvor der MSV Duisburg und der Hamburger SV ausgeschaltet werden konnten.

Die Bilanz spricht gegen Leverkusen spricht allerdings gegen den KSC. 35 Aufeinandertreffen sind bislang in der Historie vermerkt, nur sechs davon konnten die Badener für sich entscheiden. Der letzte Heimsieg ist auf Oktober 1993 datiert, mit 2:0 gewann der KSC am 11. Spieltag der damaligen Bundesligasaison. 

Noch kein Konto bei 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & risikofrei wetten! (Tipp falsch = Geld zurück)