Karlsruher SC: Relegationsrang gesichert

KSC feiert & richtet den Blick auf die Aufstiegsspiele

marvin Purié beim Torjubel

Dosenöffner: Marvin Pourié jubelt nach seinem Führungstreffer zum 1:0 in Aalen. ©Imago/Eibner

Mit einer überzeugenden Vorstellung gewann der KSC beim VfR Aalen, durch die gleichzeitige Niederlage des SV Wehen Wiesbaden in Paderborn steht fest: Die Badener spielen am 18. (Hinspiel) und 22. Mai in der Relegation um den Aufstieg in die zweite Liga.

Fokussierte Karlsruher

Für die Karlsruher, die nach dem elften Spieltag lediglich Platz 14 belegten und besonders seit der Winterpause mit einer furiosen Aufholjagd das Feld von hinten aufrollten, bereits jetzt ein Erfolg. Dementsprechend groß war auch der Jubel bei den mitgereisten Fans, einige von ihnen stürmten gar nach der Partie die Ostalb Arena und feierten Platz drei mit den Spielern.

Auch Coach Alois Schwartz war die Erleichterung nach dem Spiel anzumerken. „Wir feiern mal kurz, können kurz durchschnaufen“, so der Trainer am SWR-Mikorofon. Platz drei sei für seine Mannschaft ein „verdienter Lohn“, der allerdings für den KSC nur ein erreichtes  Zwischenziel bleiben soll.

Das bekräftigte neben Schwartz auch Angreifer Marvin Pourié, der in Aalen das 1:0 erzielte. Angesprochen auf den möglichen Gegner in der Relegation entgegnete er im Interview: „Es ist egal wer kommt. Wir wollen nach oben und wir werden alles dafür tun.“

Fans als zwölfter Mann

Der Stürmer machte neben der starken Mannschaftsleistung nach dem Spiel vor allem zwei Erfolgsfaktoren aus: Den Trainer sowie die große Fan-Unterstützung. 4.000 Anhänger waren aus Karlsruhe mitgereist und sorgten für einen Saison-Zuschauerrekord in Aalen.

Und die gute Stimmung wird sicherlich auch in den Aufstiegsspielen eine Rolle spielen. Karten für die Relegationsspiele können sich die KSC-Mitglieder oder Dauerkarteninhaber ab Montag, den 7. Mai besorgen, der freie Vorverkauf für die Alles-oder-nichts-Spiele beginnt dann laut KSC-Homepage am Freitag, den 11. Mai. Wer der Gegner sein könnte, steht allerdings noch nicht fest: Im Gegensatz zur dritten Liga ist der Abstiegskampf in Liga zwei nämlich noch in vollem Gange.

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