Karlsruher SC: Revanche für die Hinspiel-Pleite?

Schwartz-Elf will starke Heimserie ausbauen

Marc Lorenz im Duell mit Maik Kegel

Im Hinspiel streckten sich Marc Lorenz & Co. vergeblich. ©Imago/Eibner

Seit elf Partien sind die Karlsruher mittlerweile ungeschlagen, die Formtabelle für diesen Zeitraum führt der KSC folglich an. Am Wochenende kommt es nun im Wildpark zum Verfolgerduell mit Fortuna Köln, im Vorfeld dürften dabei auch Erinnerungen an das Hinspiel aufkeimen.

Eine klare 0:4-Packung gab es am 5. Spieltag, es blieb in der Folge die höchste Saisonniederlage für die Elf von Trainer Alois Schwartz. Wenn es nach Marc Lorenz geht, hängt die Hinspielpleite nicht mehr in Köpfen der KSC-Spieler.

Ich denke, dass wir die Phase abgeschüttelt haben. (Marc Lorenz)

„Ich denke, dass wir die Phase abgeschüttelt haben. Ich glaube, da will sich auch keiner zurück erinnern“, so der Mittelfeldmann gegenüber abseits-ka.de. Vor allem der Blick auf die Heimtabelle der 3. Liga dürfte bei der Schwartz-Auswahl für zusätzlichen Schwung sorgen.

Festung Wildpark

Elf Auftritte der eigenen Mannschaft durften die KSC-Anhänger in der laufenden Saison bereits im Wildpark miterleben, mit acht Siegen sowie drei Unentschieden weist der Absteiger eine nahezu perfekte Heimbilanz vor und steht daheim noch als einziges Team ohne Niederlage dar.

Zudem endeten alle Heimspiele gegen die ambitionierten Gegner aus der oberen Tabellenregion mit einem Sieg. Gegen Unterhaching gab es zuletzt einen 3:1-Erfolg, auch in den Spielen gegen Wehen Wiesbaden und Magdeburg hieß der Sieger am Ende Karlsruhe.

Bereits in der Vergangenheit behielt der KSC gegen Fortuna Köln oftmals die Oberhand. Zu Zweitligazeiten blieb die Wildpark-Elf in fünf Heimspielen gegen die Rheinländer ohne Niederlage, vier Siege sowie ein Remis sprangen aus den bisherigen Aufeinandertreffen heraus.

Doch auch Lorenz weiß um die Qualitäten der Fortuna, die im neuen Jahr neben zwei Unentschieden erst einen Sieg verbuchen konnte. „Köln ist immer so eine Wundertüte. Die kommen viel über die mannschaftliche Geschlossenheit. Mal geht’s gut mal weniger“, so der 29-Jährige, der zudem vor der starken Offensive der Gäste warnt.