Karlsruher SC: Saisonaus für Lorenz und Kobald

Duo verpasst den Endspurt

Marc Lorenz in Aktion.

Wird für den KSC in dieser Saison nicht mehr auflaufen: Marc Lorenz. ©imago images/Carmele/tmc-fotografie.de

Bei vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist der Karlsruher SC auf bestem Wege in Richtung 2. Bundesliga. Um nicht abhängig von den Ergebnissen des Verfolgers Wehen Wiesbaden zu sein, benötigen die Badener einen Sieg aus den noch ausstehenden beiden Partien. In denen muss Trainer Alois Schwartz jedoch auf Marc Lorenz und Christoph Kobald verzichten.

Lorenz, der am Samstag gegen Münster ohnehin gelbrotgesperrt gefehlt hätte, wird nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel auch das Heimspiel gegen Halle von der Tribüne aus verfolgen müssen. Kobald hingegen stoppt eine Schultereckgelenkssprengung. KSC-Mannschaftsarzt Marcus Schweizer bestätigte den Badischen Neuesten Nachrichten die Ausfälle.

Röser oder Sararer auf links?

Auf dem linken Flügel könnte somit im Endspurt Sercan Sararer zu Einsatzzeiten kommen. Der Winter-Neuzugang, der kurz vor einer Vertragsverlängerung stehen soll, könnte somit Werbung in eigener Sache machen. Doch auch Martin Röser, der nach auskuriertem Rippenbruch in zwei der letzten drei Partien zum Einsatz kam, darf sich Hoffnungen machen.

Der Ausfall von Innenverteidiger Kobald, der von Schwartz häufiger auch im defensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, dürfte hingegen zu keinen Wechseln in der Stammformation führen. Da der etatmäßige Rechtsverteidiger Marco Thiede nach Gelbsperre zurückkehrt, dürfte Manuel Stiefler wieder auf die Doppelsechs rutschen.

Um den Aufstieg schon am vorletzten Spieltag festzuzurren, scheint die Fahrt nach Münster wie geschaffen für Karlsruhe: 34 Punkte holten die Badener bislang in fremden Stadien und stellen damit das auswärtsstärkste Team der Liga.

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