Karlsruher SC: Schwartz kommen die Tränen

Warnung vor Leichtfertigkeit gegen Bremen

Schwärmt von seiner Mannschaft: Karlsruhes Coach Alois Schwartz

Warnt vor Leichtsinn: KSC-Trainer Alois Schwartz © imago/Sportfoto Rudel

Beim Karlsruher SC warnt Trainer Alois Schwartz seine Mannschaft angesichts ihrer Erfolgsserie vor Leichtfertigkeit im Spiel gegen Abstiegskandidat Werder Bremen II (Samstag). Die Niederlage des vorherigen Spitzenreiters 1. FC Magdeburg zu Wochenbeginn beim Tabellenletzten Rot-Weiß Erfurt dient dem Coach als mahnendes Beispiel.

So schnell könne es eben gehen, sagte Schwartz beim Online-Portal regio-news zu den Tücken des Alltagsgeschäfts: „Die Liga ist brutal eng“, konstatierte der 50-Jährige weiter.

Da kriegst Du manchmal Tränen in die Augen. (KSC-Coach Alois Schwartz)

Allerdings sind dem früheren Profi wiederum auch die Stärken und besonders auch die momentan gute Form seines Teams sehr wohl bewusst. „Da kriegst Du manchmal Tränen in die Augen, wenn Du siehst, mit welcher Freude die Mannschaft gespielt hat“, schwärmte Schwartz immer noch über die Leistung beim 3:1-Auftakt nach der Winterpause gegen die SpVgg Unterhaching.

Aufstiegsregion in Sichtweite

Der KSC ist vor Bremens Gastspiel im Wildparkstadion als einzige Mannschaft der Liga auf eigenem Platz noch ungeschlagen. Durch zuletzt neun Spiele nacheinander ohne Niederlage (21 Punkte) hat sich der Zweitliga-Absteiger unter Schwartz aus der Abstiegsregion inzwischen bis auf Rang sieben vorgearbeitet. Karlsruhes Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch sechs Punkte.

Den direkten Wiederaufstieg haben die Badener denn auch zunehmend im Visier. Sein Team sei zwar auf einem guten Weg, hielt Schwartz fest, doch der KSC-Coach forderte weiterhin volle Konzentration: „Man sieht auch: Der Weg ist weit.“

Zur Unterstreichung der Aufstiegsambitionen schloss Schwartz Neuverpflichtungen bis zum Ende der Wintertransferperiode am Mittwoch (31. Januar) ausdrücklich nicht aus: Der Verein schaue deswegen, „dass wir den Kader von der Qualität her noch steigern können“.