Karlsruher SC: Schwartz kritisiert Passivität

KSC-Coach hadert mit Auftritt in Braunschweig

Alois Schwartz vor dem Spiel

Sieht Verbesserungsbedarf: Alois Schwartz. ©Imago/Picture Point LE

Erneut startet der KSC mit einem Unentschieden in die Saison. Im Eröffnungsspiel der vergangenen Spielzeit gab es bekanntlich ein 2:2 gegen Osnabrück, am gestrigen Freitagabend stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel im sonnengefluteten Eintracht-Stadion. Ein Punkt bei Aufstiegsaspirant Braunschweig: Eigentlich ein guter Einstand für die Badener. Trainer Alois Schwartz ärgerte sich allerdings, da seine Mannschaft unter ihren Möglichkeiten blieb.

Nachholbedarf

Speziell mit den Bewegungen gegen den Ball war Schwartz unzufrieden. Seine Mannschaft habe „immer nach hinten verteidigt, statt nach vorne“, so der Trainer nach der Partie am Mikrofon bei Telekom Sport. Dabei begann der KSC forsch, presste früh und setzte den BTSV bereits in der eigenen Hälfte unter Druck. Nach der Führung zogen sich die Karlsruher allerdings zurück und überließen Braunschweig größtenteils das Spielfeld.

„Zwischen der 20. und 70. Minute waren wir viel zu passiv“, bemerkte auch Schwartz. Speziell nach dem Ausgleichstreffer schienen die Badener aber wieder zu erwachen und hatten in der Schlussphase die besseren Chancen, allen voran die von Marvin Pourié, der Eintracht-Keeper Marcel Engelhardt im eins gegen eins nicht überwinden konnte.

So stand am Ende beim Absteiger aus Niedersachsen ein Punkt, den Schwartz als „nicht schlecht“ bezeichnete. Allerdings „wäre eigentlich mehr drin gewesen, hätten wir eine andere Leistung gebracht“, gab der 51-Jährige zu. Für die Aufarbeitung der eigenen Fehler hat der KSC jetzt bis zum nächsten Samstag Zeit. Dann steht um 14 Uhr das Heimspiel gegen den FSV Zwickau auf dem Programm.

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