Karlsruher SC: Schwartz sieht „verdienten“ Sieg in Cottbus

KSC-Coach lobt Mannschaftsleistung

Alois Schwartz an der Seitenlinie

Bestand mit seiner Mannschaft im Stadion der Freundschaft: KSC-Trainer Alois Schwartz. ©Imago/Steffen Beyer

Durch den Sieg in Cottbus am gestrigen Sonntag beendete der KSC die Englische Woche mit sechs Punkten und kann damit grundsätzlich zufrieden sein. Ob Coach Alois Schwartz das nach der Partie in der Lausitz auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft war?

Beim FC Energie hatten die Badener nämlich mehrmals Glück, dass sich der im Abstiegskampf befindende Gegner alles andere als kaltschnäuzig in der Offensive präsentierte und mehrere gute Chancen liegen ließ. Ganz anders hingegen der KSC, der mit Effektivität in Person von Marvin Pourié glänzen konnte.

Erfahrung zahlt sich aus

Anders sieht den Spielverlauf hingegen der Karlsruher Trainer. „Cottbus hatte keine zwingenden Torchancen. Hinten raus hätten wir das Spiel sogar noch höher entscheiden müssen, weil wir die besseren Möglichkeiten hatten“, sprach Schwartz am Mikrofon des SWR von einem „verdienten“ Sieg, gab allerdings auch zu: „Cottbus hat einen schöneren Ball gespielt.“

Punkte bringt dies allerdings nicht, weiß der erfahrene Coach, der für die pragmatische Herangehensweise belohnt wurde: „In der Liga musst du gut stehen und deine Nadelstiche setzen. Wenn du sie setzen kannst, gewinnst du so ein Spiel.“

Pourié überzeugt

Ausschlaggebend dafür war auch eine zum Auftritt gegen Aalen verbesserte Einstellung und ein effektiver Marvin Pourié, der mit 15 Treffern nun alleiniger Führender in der Torjägerwertung ist. Nach Toren gemessen spielt er seine persönlich beste Saison seiner Karriere, geht allerdings eben auch mit jener von Schwartz geforderten Mentalität voran.

„Das war mal wieder eine Trotzreaktion von unserer Seite aus“, so der Torjäger nach der Partie bei MagentaSport. „Die Mannschaftsleistung war wieder überragend, jeder einzelne hat sich wieder zerfleischt und hat alles das in die Waagschale geschmissen, wovon wir wochenlang gesprochen haben.“

Weiter geht es für Pourié und Co. nächste Woche gegen Hansa Rostock. Dabei wird es erneut auf die Effektivität ankommen. Denn vor  dem heutigen Montagsspiel kassierte Rostock lediglich drei Gegentreffer in den letzten sechs Partien.

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