Karlsruher SC: Stiefler im Anflug

Großes Schwartz-Interesse an Ex-Spieler

Will Manuel Stiefler nach Karlsruhe locken: Trainer Alois Schwartz

Interesse an früheren SVS-Spielern: KSC-Coach Alois Schwartz © imago/picture-point-le

Beim Karlsruher SC bastelt Trainer Alois Schwartz weniger als drei Wochen vor dem Saisonstart weiter an seinem Kader. Neben dem österreichischen Innenverteidiger Christoph Kobald befindet sich offenbar auch der seit Monatsbeginn vertragslose Mittelfeldspieler Manuel Stiefler (zuletzt SV Sandhausen) im Anflug auf den Wildpark.

Nach Angaben des Regionalportals ka-news soll die Entscheidung für eine Verpflichtung von Stiefler bereits gefallen sein. Der 29 Jahre alte Allrounder ist Schwartz aus gemeinsamen Sandhausener Zeiten (2013 bis 2016) noch in guter Erinnerung.

Finanzieller Spielraum durch Mehlem-Transfer

Bereits vor Jahresfrist nach dem Abstieg aus der zweiten Liga hatte Karlsruhe Interesse an Stiefler gehabt. Ein Wechsel scheiterte letztlich jedoch an finanziellen Fragen. Durch den Transfer von Marcel Mehlem nach Belgien für angeblich rund 400.000 Euro ist die KSC-Kasse allerdings nun ausreichend gefüllt.

Mit Stiefler bekäme Schwartz auch die erwünschten zusätzlichen Variationsmöglichkeiten bei der taktischen Ausrichtung seines Teams. Der charakterstarke Franke ist im offensiven Mittelfeld vielseitig einsetzbar. Als großes Plus von Stiefler gilt sein Ideenreichtum.

Für die angestrebte Zweitliga-Rückkehr der Badener könnte zudem die Erfahrung des gebürtigen Bayreuthers wertvoll sein. Stiefler, der im Falle von Kobalds Wechsel zum KSC der neunte Zugang des früheren Europacup-Halbfinalisten wäre, bestritt bisher 82 Zweitliga-Spiele und in Liga drei sogar noch zwei Spiele mehr.

Stiefler wäre im Falle des Vollzugs schon der dritte Spieler im KSC-Kader mit SVS-Vergangenheit unter Schwartz. Auch Marco Thiede und Damian Roßbach kamen aus Sandhausen zum KSC.

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