KFC Uerdingen: Aigners optimistische Prognose

Gute Verstärkungen Grundlage für Zuversicht

Stefan Aigner vom KFC Uerdingen nach Testspiel

Blickt optimistisch auf die anstehende Spielzeit. KFC-Neuzugang Stefan Aigner traut seiner Mannschaft viel zu. ©Imago/Revierfoto

Neuzugang Stefan Aigner geht beim KFC Uerdingen von einer positiven Weiterentwicklung der Rheinländer nach dem Drittliga-Aufstieg aus. Nach Ansicht des früheren Bundesliga-Pofis werden die Krefelder anders als viele vorherige Liga-Neulinge nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen.

Wir können eine gute Rolle spielen. (KFC-Zugang Stefan Aigner)

Das Ziel des Klubs sei ein möglichst erfolgreiches Abschneiden, sagte Aigner gut drei Wochen vor dem Saisonauftakt im Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 55 vom 05.07.2018): „Wir haben uns gut verstärkt und können eine gute Rolle in der 3. Liga spielen“, meinte der 30-Jährige weiter.

Zugänge mit höherklassigen Erfahrungen

Tatsächlich hat der KFC nach dem Durchmarsch aus der Oberliga durch seine bisherigen Transfers seine Ambitionen auf eine Fortsetzung seiner Aufwärtstendenz unterstrichen. Aigner ist einer von gleich fünf Neuverpflichtungen, die bereits Erfahrungen mindestens in der zweiten Liga gesammelt haben.

Für Aigner ist bei seiner Entscheidung für einen Dreijahres-Vertrag beim früheren DFB-Pokalsieger nach frustrierenden Erfahrungen im vergangenen Jahr durch den Zweitliga-Abstieg mit 1860 München und die spätere Kaltstellung beim US-Profi-Klub Colorado Rapids außer die Aussicht auf mögliche Erfolge auch die Atmosphäre im Team von Trainer Stefan Krämer ausschlaggebend gewesen: Er habe einen Klub finden wollen, „wo ich in eine homogene Mannschaft reinkomme, wo wir Spaß haben können, wo ich wieder Freude am Fußball habe und zu meiner alten Stärke zurückfinde“.

Die Spekulationen über seine Rückkehr zu 1860 vor seiner Unterschrift in Uerdingen seien aufgrund vorheriger Kontakte zum KFC und Münchens abgeschlossener Planungen nicht realistisch gewesen. Ein tatsächliches Gespräch mit 1860-Trainer Daniel Bierofka hätte „unabhängig davon, ob ich zu 1860 gehe oder nicht“, stattgefunden. Er habe mit seinem Freund schlichtweg seine Situation erörtern wollen.

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