KFC Uerdingen: Edvinas Girdvainis kommt

Effenberg und Co. verstärken Defensive

Edvinas Girdvainis im Nationaltrikot

Edvinas Girdvainis (r.) lief bereits 18-mal für die Nationalelf Litauens auf. ©Imago images/Action Plus

Mitte Dezember äußerte sich Stefan Effenberg in Bezug auf Winter-Transfers noch zurückhaltend, jetzt steht der erste Neuzugang der laufenden Transferperiode fest. Wie der Tabellenachte bekannt gab, schließt sich Edvinas Girdvainis bis Sommer 2021 dem KFC an.

„Edvinas ist ein Defensiv-Allrounder, der uns im Abwehrbereich mehr Optionen bringen wird. Wir sind froh, dass seine Verpflichtung geklappt hat“, sagt Geschäftsführer Nikolas Weinhart.

Mit ihm verpflichten die Uerdinger einen Innenverteidiger, der schon in so manchem Land Erfahrungen sammelte. Schon früh wechselte der Nationalspieler Litauens nach Italien, wo er in der Jugend von Calcio Padova ausgebildet wurde. Es folgten Stationen in seiner Heimat Litauen, Spanien, Russland, Polen, Israel, Aserbaidschan und zuletzt Lettland.

Bewegter Werdegang

Auf seinem Weg sammelte Girdvainis dabei Zweitliga-Erfahrung, zum Beispiel in Russland mit Tom Tomsk, aber auch in der ersten Liga verdiente er sich seine Sporen, als er für Piast Gliwice zehnmal in der polnischen Ekstraklasa auflief. Dazu kommen Spiele auf internationalem Parkett wie etwa der Europa League oder der Champions League-Quali.

Zuletzt stand Girdvainis für den lettischen Erstligisten FK RFS auf dem Platz, ehe sein Vertrag Ende Dezember 2019 endete. Damit ist der Abwehrspieler vereinslos und kann ablösefrei verpflichtet werden.

Beim KFC bedeutet die Verpflichtung eine zusätzliche Option für die Innenverteidigung, neben Dominic Maroh, Assani Lukimya und Jan Kirchhoff, während es der ebenfalls für die Defensiv-Zentrale ausgeliehene Oliver Steurer schwer haben dürfte, sich durchzusetzen.

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