KFC Uerdingen: Flop11 der letzten 25 Jahre

von Ahlen, Ailton & Co.

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2020 | 07:30

Markus von Ahlen (l.) gegen Stuttgarts Adnan Kevric.

Mit Uerdingen stieg Markus von Ahlen (l.) aus der 2. Bundesliga ab. ©imago images/Pressefoto Baumann

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre des KFC Uerdingen kennt Ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Mit der Flop11 des des KFC Uerdingen geht es weiter.

Tor & Abwehr

Rund eineinhalb Jahre spielte Toni Tapalovic für den KFC, die unangefochtene Nummer Eins war er dabei jedoch nie. Lediglich drei Monate blieb Sigurdur Örn Jónsson, ehe er im Januar 2000 zu seinem Ex-Klub Reykjavík zurückkehrte. Dort durfte der Verteidiger immerhin Champions-League-Qualifikation spielen.

Ein halbes Jahr Krefeld durfte Rosemir Pires erleben, kam dabei aber lediglich auf neun Regionalliga-Einsätze und zog im Winter nach Göttingen weiter. Marc Spanier erlebte zwar eine ganze Saison beim KFC, sportlich wurde er jedoch nicht glücklich und kam nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

Mit viel Drittliga-Erfahrung war Robert Müller im Sommer 2018 als Anführer eingeplant, konnte diese Rolle aber nicht ausfüllen. Nach lediglich zwei Einsätzen zog er im Winter bereits nach Cottbus weiter.

Mittelfeld

Bundesliga-Erfahrung war offenbar bereits 1995 ein Kriterium für Neuzugänge. Michael Lusch brachte davon jede Menge mit, lief für den BVB und FCK 246 Mal im Oberhaus auf. Die 20 Einsätze, die für Uerdingen hinzukamen, endeten jedoch mit dem Abstieg aus der Bundesliga.

Zwei Aufstiege fallen in die zwei Jahre, die Charles Takyi von 2016 bis 2018 in der Seidenstadt verbrachte. Auch verletzungsbedingt stand der Ghanaer dabei aber nur in acht Ligaspielen auf dem Platz und beendete anschließend seine Karriere.

Nach Jónsson gab mit Baldur Ingimar Adalsteinsson der nächste Isländer ein kurzes Gastspiel in Uerdingen. Rund viereinhalb Monate blieb der Mittelfeldspieler, ehe er nach 81 Regionalliga-Minuten - verteilt auf vier Partien - im März 2001 ebenfalls in seine Heimat zurückkehrte.

Pokalsieger mit Leverkusen, Aufstieg mit Bochum - an diese Erfolge konnte Markus von Ahlen mit dem KFC nicht anknüpfen. 1998 erst gekommen, verließ er den Klub nach dem Abstieg aus der 2. Liga wieder.

Angriff

Der wohl prominteste Name der Flop11 läuft im Sturm auf. Die Rede ist natürlich von Ailton, der in der Niederrheinliga 2009/10 das KFC-Trikot überstreifte. Der damals 36-Jährige war zwar noch für vier Treffer in zwölf Partien gut, seinen Zenit hatte der "Kugelblitz" da allerdings schon überschritten.

Einst vom FC Liverpool verpflichtet, wollte Samed Yesil seine Karriere in der 3. Liga wieder ankurbeln. Von Erfolg war dieses Vorhaben allerdings nicht gekrönt, nach nur vier Pflichtspielen in der Spielzeit 2018/19 trennten sich die Wege wieder.

Die Flop11 des KFC Uerdingen auf einen Blick:

Toni Tapalovic - Sigurdur Örn Jónsson, Rosemir Pires, Marc Spanier, Robert Müller - Michael Lusch, Charles Takyi, Baldur Ingimar Adalsteinsson, Markus von Ahlen - Ailton, Samed Yesil.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Flop11.