KFC Uerdingen: Fokus auf Landespokal

Heinemann schwört auf Duell gegen Rot-Weiß Essen ein

Frank Heinemann an der Seitenlinie beim KFC Uerdingen

Will gegen Essen „als Sieger vom Platz gehen“: KFC-Trainer Frank Heinemann. ©Imago/Revierfoto

Die Beziehung zwischen dem KFC Uerdingen und dem Niederrheinpokal ist keine glückliche. In der letzten Saison verpasste der KFC zum Beispiel durch ein 0:2 gegen Oberhausen den Einzug ins Halbfinale, seit 2001 warten die Krefelder nun bereits auf ein Finale im Landespokal.

Gegner mit viel Erfahrung

Dieses kann durch einen Sieg im heutigen Halbfinale aber erreicht werden. Der Gegner ist allerdings ein wahrer Pokalspezialist. Rot-Weiß Essen stand in den letzten vier Jahren stets im Finale des Niederrheinpokals, ist mit neun Titeln Rekordsieger des Wettbewerbs. Auch aktuell ist die Truppe von Trainer Karsten Neitzel gut drauf.

Mit 2:0 besiegte sie am Wochenende Gladbach II, der zweite Zu-Null-Sieg in Folge. Der KFC Uerdingen hat derweil ganz andere Probleme. Die Sieglos-Serie des Aufsteigers in der Liga ist bekannt, die Verunsicherung spürbar. Das Pokalspiel bietet damit auch die Möglichkeit, Selbstvertrauen zu tanken.

Im Pokal gibt es keine zweite Chance. (Frank Heinemann)

Dementsprechend hoch ordnet Trainer Frank Heinemann die Begegnung ein. „Für uns ist das ein enorm wichtiges Spiel. Wir wollen morgen als Sieger vom Platz gehen. Alles andere zählt nicht. Im Pokal gibt es keine zweite Chance“, so der Coach auf der Vereinshomepage.

Eingeschworen wurde die Mannschaft dabei am Samstagnachmittag von den Fans, die das Gespräch mit dem Team suchten. Heinemann spricht dahingehend von einem „sehr angenehmen Gespräch, das den Spielern noch einmal gezeigt hat, mit wie viel Herzblut die Leute am Verein hängen.“

Wer darf von Beginn an ran?

Welche Spieler er letztlich am heutigen Dienstagabend auf den Platz schickt, darüber lässt sich Heinemann nicht in die Karten schauen. Möglich sind jedoch einige Veränderungen zur jüngsten Startelf gegen Kaiserslautern.

Speziell die Hereinnahme von Mario Erb bietet sich an, Patrick Pflücke könnte für mehr Gefahr aus dem Mittelfeld sorgen. Auch andere Optionen wie Roberto Rodriguez für die Außenbahnen oder der zuletzt nicht beachtete Connor Krempicki stehen zur Verfügung, während die Langzeitverletzten Daube, Ibrahimaj, Mohammad, Udegbe und Vollath weiterhin fehlen.

Mit welcher Startelf Uerdingen letztlich auch agiert, die Attribute Kampf und Einstellung, die zuletzt so oft fehlten, werden im Pokal genauso gefragt sein, wie in der Liga. Zumal der KFC an der Hafenstraße auch gegen die Bilanz gegen Essen anspielen muss.

WDR überträgt

Von den acht Partien, die beide Vereine in diesem Jahrzehnt bestritten, gewann Uerdingen nämlich keine einzige. Das letzte Duell im Niederrheinpokal endete 2012 mit einem 5:2-Sieg von RWE im Elfmeterschießen, die letzten beiden direkten Duelle in der Regionalliga West 2017/18 gingen mit einem 2:2 über die Bühne.

Ob es der KFC diesmal besser macht, können die Fans live im Essener Stadion an der Hafenstadion verfolgen, wo um 19:30 Uhr angepfiffen wird. Doch auch am Bildschirm wird das Duell übertragen: Der WDR-Livestream berichtet ab halb acht.

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