KFC Uerdingen: Großkreutz bei Fortführung der Saison pessimistisch

"Ich glaube nicht, dass in der 3. Liga noch gespielt wird."

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Samstag, 11.04.2020 | 08:00
Kevin Großkreutz beim KFC Uerdingen

Klarer Standpunkt: Kevin Großkreutz. ©Imago images/Revierfoto

Am Donnerstag legten sich Vertreter der Drittligisten und der DFB darauf fest, dass die aktuelle Saison fortgesetzt werden solle, auch, wenn konkrete Maßnahmen nicht beschlossen wurden. Ob die Spielzeit allerdings tatsächlich zu Ende gespielt wird, dabei hat Uerdingens Kevin Großkreutz Zweifel.

„Ich glaube nicht, dass in der 3. Liga noch gespielt wird“, so der 31-jährige bei Sport1 und weiter: „Es kostet den Verein am Ende doch noch mehr Geld, wenn sie ohne Zuschauer spielen würden. Es hat aus meiner Sicht keinen Sinn, in der 3. Liga und der Regionalliga weiterzuspielen.“

In der Schwebe

Stattdessen solle laut Großkreutz über Lösungen nachgedacht werden, wie etwa, dass die ersten drei Teams – momentan der MSV Duisburg, Waldhof Mannheim sowie die SpVgg Unterhaching – aufsteigen und keine Mannschaft absteigt.

Dass es so kommt, ist allerdings unwahrscheinlich. Wie eingangs erwähnt ist die Mehrheit der Drittligisten für eine Fortführung der Saison, auch unter der Voraussetzung, dass die Partien dann vor leeren Rängen stattfinden müssten.

Vor solchen Geisterspielen hatte allerdings in der Vergangenheit bereits unter anderem der FSV Zwickau gewarnt, der in diesem Falle eine Insolvenz für unvermeidlich erachtet.

Noch ist es offen, wie mit den restlichen Spielen verfahren wird. Der DFB prüft momentan mehrere Szenarien, unter denen auch ein Re-Start am 16. Mai ist. Konkretisieren kann der Verband seine Planungen allerdings erst, wenn „staatliche Verfügungen“ sowie „gesundheitliche Vorhaben“ vorliegen, so ein Statement auf der DFB-Homepage.