KFC Uerdingen: Großkreutz will Aufstieg

Weltmeister vom KFC-Konzept überzeugt

KFC-Anhänger dürfen sich auf Kevin Großkreutz freuen

Vorfreude auf den Weltmeister: Uerdingens Fans

Weltmeister Kevin Großkreutz hat sich bei seinem neuen Verein KFC Uerdingen einiges vorgenommen. In seinem ersten Interview seit seinem Transfer vor Wochenfrist von Zweitligist Darmstadt 98 zu den Seidenstädtern gab der 29-Jährige zumindest die Rückkehr in die zweite Liga auch als eigenes Ziel an.

Ein Aufstieg sollte es schon sein. (KFC-Weltmeister Kevin Großkreutz)

„Ich habe in Uerdingen für drei Jahre unterschrieben, und ein Aufstieg sollte es schon sein“, erklärte Großkreutz im Gespräch mit der Rheinischen Post: „Ich glaube, dass ich helfen kann, die Ziele zu erreichen.“

Viel Aufsehen durch Wechsel nach Krefeld

Der Wechsel des früheren Nationalspielers an den Rhein für eine angebliche Ablösesumme von 350.000 Euro hatte in der vergangenen Woche bundesweit für Aufsehen gesorgt. Allgemein wird das Engagement von Großkreutz beim ehemaligen Pokalsieger als Neuanfang und letzte Chance gleichermaßen für den einstigen Publikumsliebling von Bundesligist Borussia Dortmund angesehen.

Großkreutz bemühte sich um eine positive Betrachtungsweise seines persönlichen Abstiegs in die unterste deutsche Profiliga. Von Schlagzeilen wie „Vom Weltmeister-Thron in die dritte Liga“ oder ähnlichen Artikelüberschriften lässt sich der gebürtige Dortmunder nicht irritieren.

Die Sackgassen-Situation in Darmstadt wäre bekannt gewesen, schilderte Großkreutz den Weg der Entscheidungsfindung, und insgesamt sei es nach Gesprächen mit Uerdingens Präsident Michail Ponomarev und Trainer Stefan Krämer ein Gesamtpaket gewesen, „das aus mehreren Faktoren besteht, das den Ausschlag gegeben hat“.

Konkret nannte Großkreutz das „Konzept, das mich überzeugt hat“, und die nur knapp 70 km Entfernung von Krefeld zu seiner Heimatstadt: „Ich kann jetzt wieder in Dortmund wohnen.“

Zuspruch für den durchaus gewagten Schritt in Liga erhielt Großkreutz auch von seinem früheren BVB-Trainer Jürgen Klopp. „Er hat mir zum Wechsel gratuliert und gesagt, dass ich jetzt Gas geben soll“, berichtete Großkreutz über die Reaktion des Coaches vom englischen Champions-League-Finalisten FC Liverpool auf seine Entscheidung.

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