KFC Uerdingen: Krämer plant ohne großen Umbruch

Noch drei bis vier Zugänge geplant

Plant nur punktuelle Verstärkungen: Uerdingens Trainer Stefan Krämer

Vertraut auf seine bisherigen Spieler: KFC-Coach Stefan Krämer © imago/eibner

Der KFC Uerdingen will die kommende Saison weitgehend mit dem Mannschaftsgerüst aus der abgelaufenen Aufstiegssaison bewältigen. Trainer Stefan Krämer strebt den Klassenerhalt ohne einen massiven Umbruch in seinem Team an.

Wir wollen die Gruppe nur punktuell verstärken. (KFC-Trainer Stefan Krämer)

Viele Veränderungen seien nicht sinnvoll, weil die Spieler aus dem vorhandenen Kader das notwendige Potenzial schon gezeigt und auch als Gruppe gut funktioniert hätten, sagte Krämer in der Rheinischen Post: „Wir wollen die Gruppe zusammenhalten und nur punktuell verstärken.“

Nominell plant der KFC-Coach wegen der höheren Anforderungen und der größeren Anzahl an Begegnungen eine Aufstockung des Kaders von zuletzt 21 auf künftig 23 bis 24 Spieler. Entsprechend sind bei den Rheinländern bis zu Saisonbeginn noch drei oder vier Neuverpflichtungen zu erwarten.

Bisher drei Zu- und Abgänge

Uerdingen ist seit dem Aufstieg durch den Erfolg in den Relegationsspielen gegen Waldhof Mannheim auf dem Transfermarkt noch vergleichsweise zurückhaltend gewesen. Die Krefelder füllten die entstandenen Lücken durch vier Abgänge mit den Zugängen Manuel Konrad (Dynamo Dresden), Maurice Litka (FC St. Pauli) und Robert Müller (VfR Aalen) auf. Zuletzt waren Gespräche mit Adriano Grimaldi (bisher Preußen Münster und künftig bei Mitaufsteiger 1860 München) über ein Engagement beim früheren Pokalsieger gescheitert.

Krämers Vertrauen in seine derzeitigen Spieler spiegelt sich auch in der Planung der Saisonvorbereitung wider. Der Coach hält eine fünfwöchige Vorbereitung ab dem Trainingsauftakt am 25. Juni für völlig ausreichend, während manche Ligakonkurrenten bereits wieder am Ball sind.

„Unsere Saison daurte zwei Wochen länger, und unsere Spieler haben jetzt vier Wochen Pause, die sie auch brauchen“, machte Krämer seinen Standpunkt klar. Einen Rückstand gegenüber den Rivalen aufgrund der kürzeren Vorbereitung befürchtet Uerdingens Trainer nicht: „Wir werden nicht bei Null anfangen.“

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