KFC Uerdingen: Krämer ratlos nach Pleite gegen Würzburg

Aufsteiger zuhause nur Ligadurchschnitt

Stefan Krämer als Trainer des KFC Uerdingen

Stefan Krämer enttäuscht nach der 0:3-Pleite gegen Würzburg. ©Imago/MaBoSport

Den Pflichtspielauftakt 2019 hat sich der KFC Uerdingen sicherlich anders vorgestellt. Nach guten Testspielleistungen schien die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer bereit dafür, die 0:4-Schlappe kurz vor der Winterpause in Unterhaching wett zu machen.

Kritik an der Spielweise

Gegen die Würzburger Kickers setzte es allerdings erneut eine herbe Schlappe. Mit 0:3 gingen Großkreutz und Co. vom Platz – eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage, auch wenn Gästetrainer Michael Schiele nach der Partie am Mikrofon bei Telekom Sport sogar anmerkte, seine Mannschaft habe noch „zu wenig Tore gemacht“.

Würzburg war uns in allen Belangen überlegen. (Stefan Krämer)

Der Coach des KFC hingegen wirkte nach dem Spiel ratlos. „Würzburg war uns in allen Belangen überlegen. Generell hat mir das Abwehrverhalten heute nicht gefallen, die Lösungen in der Offensive waren nicht da“, so Krämer, der sich nun an die Aufarbeitung der Schlappe macht.

An was genau die Niederlage gegen Würzburg festzumachen ist, darüber konnte Krämer kurz nach der Partie noch keine treffenden Aussagen machen. Seine Mannschaft hatte „viele einfache Ballverluste im Aufbau, viele unsaubere Aktionen , ganz lethargisch, ohne Tempo, ohne Biss“, gab der Trainer resigniert zu Protokoll.

Verbesserung gegen Meppen?

Insgesamt war das 0:3 gegen Würzburg bereits die vierte Heimniederlage in dieser Saison. Mit den eigenen Fans im Rücken ist der KFC nur Ligadurchschnitt und muss sich dabei steigern, um an den Aufstiegsrängen dran zu bleiben.

Auch im nächsten Spiel muss sich Uerdingen vermutlich gewaltig strecken, um zu punkten. Es geht zum SV Meppen, der bei der 0:1-Niederlage bei Spitzenreiter Osnabrück genau die Attribute zeigte, die dem KFC fehlten: Einsatz- und Laufbereitschaft sowie die kämpferische Komponente in den Zweikämpfen. 

Dass auch die Krämer-Truppe diese Eigenschaften hat, zeigte sie in dieser Saison bereits. Sie wieder an den Tag zu legen, dürfte in der kommenden Trainingswoche die Hauptaufgabe des Trainers sein. Oder wie es Abwehrmann Christoph Schorch ausdrückt: „Ich glaube, es wird eine harte Woche für uns.“

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