KFC Uerdingen: Platzt bei Beister der Knoten?

Angreifer erzielte sein erstes Saisontor

Maximilian Beister erzielte gegen den VfR Aalen im zwölften Spiel seinen ersten Spiel.

Konnte seine Torlos-Serie gegen Aalen beenden: Maximilian Beister. ©Imago/Revierfoto

Exakt sechs Monate musste Maximilian Beister auf einen Treffer in der Liga warten. Seitdem er den KFC Uerdingen zu einem 1:0-Hinspielsieg in der Relegation gegen Waldhof Mannheim geschossen hatte, herrschte Flaute. Zwölf Spiele lang traf der 28-Jährige nicht.

Bis zur 6. Spielminute am Samstag gegen Aalen, als Beister seinen ersten Saiontreffer erzielte. „Er hat eine brutale Qualität. Es muss befreiend für ihn gewesen sein. Ich hoffe, dass ihm das Tor Auftrieb gibt. Fußball spielt sich viel im Kopf ab“, freute sich Stefan Aigner im Kicker (Ausgabe vom 26.11.2018) für seinen Mitspieler.

Erst drei Uerdinger mit mehr als einem Tor

Beister selbst gab sich cool und wollte seinen Treffer nicht in den Vordergrund stellen: „Wichtig waren die drei Punkte. Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass ich an der Torlosigkeit kapputtgehe. Ich weiß das einzuschätzen.“

Richtig einschätzen muss man aber auch die bisherige Torausbeute der Uerdinger. 20 Treffer erzielte der KFC bisher und liegt damit im Vergleich zum Rest der Liga auf Rang elf. Mit Aigner (sechs), Oguzhan Kefkir (fünf) und Ali Ibrahimaj (drei) haben erst drei Akteure mehr als einen Saisontreffer vorzuweisen.

Wir tun alles dafür, dass er wieder in die Form kommt, die er bringen kann. (KFC-Coach Stefan Krämer)

Mit Blick auf die ambitionierten Ziele der Uerdinger darf auch der Rest des Kaders torgefährlicher werden. Zumal die Erwartungshaltung speziell an Beister groß ist. Mitte Januar aus einer halbjährigen Vereinslosigkeit verpflichtet, schlug er auf Anhieb ein und hatte mit elf Treffern in 15 Regionalliga-Einsätzen sowie seinem Tor in der Relegation maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Nächste Chance gegen Cottbus

In der 3. Liga agierte er bislang oftmals glücklos, fand nur selten eine Anbindung ans Spiel und das fehlende Selbstvertrauen war ihm phasenweise deutlich anzusehen. „Wir haben uns versprochen, dass wir alles dafür tun, dass er wieder in die Form kommt, die er bringen kann“, verriet sein Trainer Stefan Krämer zu Beginn des Monats.

An diese Form näherte sich Beister gegen Aalen wieder an und ist damit auch für das Auswärtsspiel in Cottbus am nächsten Samstag eine Option für die Startelf.

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