KFC Uerdingen: Wann klappt’s auch in der 1. Halbzeit?

Aufsteiger vor dem Pausentee harmlos

Maximilian Beister am Ball für den KFC Uerdingen

Maximilian Beister und Co. kommen schwer ins Spiel. ©Imago/Revierfoto

Mit nur einer Niederlage aus den ersten fünf Partien steht der KFC Uerdingen auf einem respektablen dritten Platz in der Tabelle. Dennoch sind die Verantwortlichen beim Aufsteiger nicht vollends zufrieden. Steigerungspotential ist bei der Truppe von Trainer Michael Krämer vor allem in Halbzeit eins vorhanden.

Kein einziges Tor erzielte der KFC nämlich bisher vor dem Pausentee, das „schaffte“ sonst nur Tabellen-Schlusslicht Lotte. Zuletzt gegen die SG Sonnenhof Großaspach waren die Bemühungen in Halbzeit eins zwar deutlich zu erkennen, allerdings fehlte es im Angriff an Durchschlagskraft. Krämer monierte nach dem Spiel gegen bei radio blaurot: „Von der Präsenz her müssen wir uns im letzten Drittel deutlich steigern.“

Auch der Gegner hat Probleme

Möglicherweise kommt es daher zu Umstellungen. Maximilian Beister ist zwar stets engagiert und erfüllt seine Aufgaben, allerdings ist er nicht der Spielertyp, der ständig in des gegnerischen Strafraums Präsenz zeigt, wie es der Coach zuletzt forderte.

Es könnte sich also die Hereinnahme von Lucas Musculus als klassischer Mittelstürmer lohnen, der den KFC in der vergangenen Saison mit 18 Toren in die dritte Liga schoss und davon immerhin sechs Treffer in den ersten 45 Minuten erzielte – meist im Doppelsturm mit Beister.

Zumal sich gegen den kommenden Gegner Preußen Münster eine starke erste Halbzeit besonders auszahlen könnte. Auch der SCP ist nämlich gut gestartet, mit einem Torverhältnis von 2:4 in der ersten Halbzeit ist er in dieser Statistik allerdings nur im hinteren Mittelfeld anzutreffen; in seinen beiden bisherigen Heimspielen traf Münster noch gar nicht vor dem Seitenwechsel.

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