KFC Uerdingen: Wer soll die Tore schießen?

Meier muss die Offensive ankurbeln

Stefan Aigner im Spiel gegen Münster.

Wartet seit 13 Spielen auf einen Treffer: Stefan Aigner. ©Imago/Revierfoto

Der Effekt des Trainerwechsels beim KFC Uerdingen ist verhalten ausgefallen. Norbert Meier wartet noch auf seinen ersten Sieg, holte mit dem 0:0 im Heimspiel gegen Münster lediglich seinen zweiten Punkt aus drei Spielen.

Dass der Traum vom Durchmarsch trotzdem noch nicht zu den Akten gelegt werden muss, haben die Krefelder der ebenfalls inkonstanten Konkurrenz zu verdanken. Lediglich drei Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, 13 Spieltage stehen bekanntlich noch aus.

Schwache Torquote in den letzten sechs Spielen

Doch das torlose Remis gegen Preußen warf vor allem eine Frage auf: Wie bekommt Meier seine Offensive in Form? Im Schnitt erzielt der KFC lediglich 1,24 Tore pro Spiel, steht damit ligaweit auf einem den eigenen Ansprüchen hinterherhinkenden neunten Platz.

In den letzten sechs Spielen erzielte das Team lediglich fünf Treffer, nach drei Partien stand gar die Null auf der Anzeigetafel. Für jeweils zwei dieser Tore waren Maximilian Beister und Winter-Neuzugang Osayamen Osawe verantwortlich.

Gegen Münster scheiterte das Duo aber wiederholt am glänzend aufgelegten Maximilian Schulze Niehues im Kasten des Gegners. Stefan Aigner, mit sechs Toren an den ersten elf Spieltagen zwischenzeitlich erfolgreichster Torjäger des KFC, konnte sein Trefferkonto seit Anfang Oktober nicht erhöhen.

Warten und Hoffen auf Grimaldi

So ruhen die Hoffnungen auf Adriano Grimaldi, der im Winter von 1860 München losgeeist wurde. Wann der Mittelstürmer aber auf den Platz zurückkehren kann, steht noch in den Sternen. Zwar macht der 27-Jährige gute Fortschritte in der Reha, einen genauen Zeitpunkt wollte er in der Halbzeit des Münster-Spiels am Mikrofon von Magenta Sport aber nicht prognostizieren.

Seine Verletzung samt längerer Ausfalldauer war zum Zeitpunkt der Verpflichtung bekannt, trotzdem hielt Uerdingen im Glauben an Grimaldis unbestrittene Qualität am Transfer fest. Sollte Meier die Offensive aber nicht schon bald, am Besten schon im kommenden Spiel gegen Halle, wieder auf Touren bringen, könnte Grimaldis Rückkehr im Hinblick auf die Ambitionen des Klubs zu spät kommen.

Dass der HFC die aktuell zweitbeste Defensive der Liga stellt, dürfte es für Uerdingen aber nicht gerade leichter machen.

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