KFC Uerdingen: Wie geht es mit Reisinger weiter?

Trainer spricht von "positiven Signalen"

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2020 | 14:30
Stefan Reisinger

Seit 2017 beim KFC Uerdingen: Stefan Reisinger. ©Imago images/Revierfoto

Das einzig Konstante beim KFC Uerdingen war in den letzten Jahren die Unkonstante, was sich im Verschleiß von Trainern widerspiegelte. Seit Sommer 2017 standen sieben Coaches an der Seitenlinie, nicht mitgezählt einer, der zwischendrin als Interimstrainer einsprang und seit dem Abgang von Heiko Vogel eine gewichtigere Rolle im Trainerteam einnehmen sollte: Stefan Reisinger.

Reisinger, der vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren zusammen mit Michael Wiesinger zum KFC stieß, ist mittlerweile zum Fixpunkt des Vereins avanciert. Sportlich half er dem Team in der Konstruktion mit Daniel Steuernagel und ihm selbst als Teamchef, sich defensiv zu stabilisieren. Auch die Einstellung schien sich durch das Eingreifen Reisingers zu bessern.

Nachdem der KFC Stefan Krämer als neuen alten Cheftrainer zurückholte, stellt sich nun aber auch die Frage, welche Auswirkungen das auf die langfristige Zukunft Reisingers beim Verein hat.

Gespräche bereits geführt

Der Coach selbst stellt bei dieser Frage gewohnt bescheiden zunächst das Wohl des Vereins in den Vordergrund: „Wir sind immer in Kontakt geblieben und jetzt wollen wir gemeinsam erfolgreich sein. Das nächste Ziel ist für mich, die Fussballlehrer-Lizenz zu erwerben“, so Reisinger gegenüber Sport1.

Dass der gebürtige Landshuter ein hohes Standing bei den Vereinsverantwortlichen um Mikhail Ponomarev genießt, ist bekannt. Auch mit Krämer selbst arbeitete Reisinger erfolgreich zusammen, sodass es wahrscheinlich ist, dass es bei der Krefelder Konstante bleibt. Das sagt nicht zuletzt Reisinger selbst: „Wir waren vor der Coronakrise in guten Gesprächen. Da gibt es positive Signale und ich würde gerne weitermachen.“

»Mobil wetten leicht gemacht. Jetzt kostenlose tipico App holen & bequem auf eSports tippen tippen!