KFC Uerdingen: Willkommen im Abstiegskampf

Aufsteiger nun seit zwölf Spielen sieglos

Frank Heinemann ist nach dem Spiel bedient

Muss seine Mannschaft nach dem 2:4 gegen Lautern wieder aufrichten: Frank Heinemann. ©Imago/DeFodi

Die Negativ-Serie des KFC Uerdingen hält an. Begonnen hat sie kurioserweise noch unter Stefan Krämer mit einem 0:4 in Unterhaching am 20. Spieltag, weiter ging sie unter Norbert Meier und auch der neue Coach Frank Heinemann konnte den Aufsteiger noch nicht wieder in die Spur bringen, wie das gestrige 2:4 gegen Kaiserslautern zeigt.

Welche Partie soll einfach sein? (Frank Heinemann über das Restprogramm)

Nach zwölf sieglosen Spielen ist der KFC so von Platz drei auf Platz zehn abgerutscht, noch an diesem Wochenende können die ganze Saison über als Abstiegskandidaten gehandelte Mannschaften wie Zwickau, Lotte, Fortuna Köln oder Eintracht Braunschweig zu den Uerdingern aufschließen.

KFC-Trainer Heinemann ist die Brisanz der Lage durchaus bewusst. Von MagentaSport auf das happige Restprogramm und einen möglichen Abstiegskampf angesprochen, erwidert der Trainer: „Wo sollen wir in unserer jetzigen Situation hinschauen? Welche Partie soll einfach sein? Es wird schwer, das wissen wir.“ Gleichzeitig gibt sich Heinemann kämpferisch. „Wir werden nicht aufgeben“, so der Fußballlehrer.

Trend spricht klar gegen den KFC

Angreifer Adriano Grimaldi, der gegen Kaiserslautern als vorderste Spitze agierte, pflichtet dem Trainer bei. Er habe gehofft, die Mannschaft könne „es verhindern, aber leider ist es so gekommen“. Gemeint ist eben der Abstiegskampf, in den Uerdingen nun als formschwächstes Team der Liga geht.

In den letzten zehn Partien holte der KFC vier Punkte. Zum Vergleich: Eintracht Braunschweig sammelte im selben Zeitraum (Stand: vor den heutigen Samstags-Spielen) satte 16 Zähler, Lotte, Fortuna Köln oder Großaspach kommen im gleichen Zeitraum auf mehr als dreimal so viele Punkte.

Wie soll die Wende gelingen?

Für Heinemann geht es nun darum, die einfachen Fehler in der Abwehr abzustellen, dies es auch am gestrigen Freitagabend gegen Lautern gab und die den Uerdingern schon seit Beginn der Rückrunde Punkte kosten.

Adriano Grimaldi will über „Kompaktheit und die Zweikampf-Härte“ mit der Mannschaft wieder in die Spur finden, wie der Stürmer selbst sagt. Diese Attribute werden in der nächsten Partie in jedem Fall gefragt sein. Dann wartet auf die erfahrene Truppe ein unangenehmes Auswärtsspiel in Lotte.

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