Meppener Kollektiv überzeugt

Balance beim SVM stimmt

SV Meppen beim Feiern in der Kurve

Der SV Meppen feierte gegen 1860 München den zweiten Sieg in Folge. ©Imago/Werner Scholz

Nach dem neunten Spieltag stand der SV Meppen mit nur einem Sieg am Tabellenende, zwei Spiele später stellt sich die Situation für die Emsländer hingegen anders dar: Nach zwei „Dreiern“ in Folge verbesserte sich der SVM auf Rang 16 mit Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Meppen wieder unbequem

Grund für die jüngsten zwei Siege war auch die Besinnung auf Meppener Tugenden. Gegen die Münchner Löwen agierte der SVM bissig und mit dem aus der letzten Saison gewohnten Selbstvertrauen.

Linksverteidiger Harit Amin, der gegen 1860 das entscheidende 1:0 erzielte, meinte zu den Veränderungen gegenüber dem Saisonbeginn: „Wir haben gemerkt, dass wir ein bisschen anders an die Sache herangehen müssen.“

Personell hängt der jüngste Aufschwung auch mit Luka Tankulic zusammen. Der 27-Jährige beweist nach überstandener Verletzung seinen hohen Stellenwert für die Mannschaft, als zentrale Anspielstation hinter Undav lieferte er sowohl gegen Braunschweig als auch 1860 München eine starke Partie ab.

Unberechenbar

Genauso übrigens wie Martin Wagner, der nach der Rückkehr von Tankulic seine Qualitäten wieder über die linke Seite einbringen kann. Generell machte der SV Meppen aus der Not eine Tugend. Es fehlte ein Knipser wie Benjamin Girth, der nach Kiel abwanderte.

Stattdessen wird das Toreschießen jetzt auf mehrere Schultern verteilt: Für die letzten fünf Meppener Treffer zeichneten sich jeweils unterschiedliche Torschützen verantwortlich.

Klappt die Entlastung in der Offensive, hält plötzlich auch die Abwehr: Nachdem es zuvor fünf Spiele in Folge mindestens zwei Gegentreffer für den SVM setzte, blieben die Emsländer nun gegen 1860 hinten zu Null – die richtige Balance scheint im Emsland wieder gefunden.

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