MSV Duisburg: Kraftakt Nachlizenzierung bestanden

Ausrüster leistet entscheidenden Beitrag

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 20.01.2021 | 13:58
Ingo Wald beim MSV Duisburg

MSV-Präsident Ingo Wald kann positive Nachrichten vermelden. ©Imago images/Eibner

Um die Lizenz zu kämpfen, darin ist der MSV Duisburg fast schon geübt. Nichtsdestotrotz stand der Traditionsverein von der Wedau in jüngerer Vergangenheit vor noch größeren Herausforderungen, beispielsweise die durch Geisterspiele fehlenden Zuschauereinnahmen zu kompensieren.

Der DFB schickte die Zebras in die Nachlizenzierung, bis zum 21. Januar 2021 müssen Finanzlücken geschlossen werden – was nun geschah. Wie der MSV Duisburg vermeldete, erhielt er vom DFB die Mitteilung, dass die wirtschaftlichen Auflagen für die aktuelle Saison erfüllt sind.

Möglich wurde dies durch ein verstärktes Engagement des Ausrüsters: Capelli Sport erhöhte im Rahmen einer Kapitalerhöhung seine Kommanditanteile. „Aufgrund der Zusammenarbeit in der Vergangenheit war und ist Capelli unser Wunsch-Investor“, so Präsident Ingo Wald.

Auch NLZ geht voran

Nicht zuletzt war das Engagement Capellis augenscheinlich ein positives Signal für weitere Partner des MSV. Auch die Fans halfen mit: 4.000 Unterstützer-Dauerkarten gingen über den Tresen. „Allen zusammen gehört unser uneingeschränkter Dank“, so Wald, der den Verein nun fit für die Zukunft machen muss.

Ein wesentlicher Baustein soll sein, verstärkt auf den Nachwuchs zu setzen. Das Drei-Sterne-NLZ des MSV wirft Früchte ab, Darius Ghindovean und Julian Hettwer sind zwei Beispiele dafür. Gleichzeitig kommen aus dem Nachwuchleistungszentrum ebenso positive Nachrichten, was die Identifikation mit dem Verein betrifft.

So entschlossen sich die Mitarbeiter des NLZ, insgesamt 51 Unterstützer-Dauerkarten selbst zu kaufen. „Gemeinsam wollen wir mit dem Erwerb der Sammlerkarte für das stehen, was den MSV ausmacht, und den Verein gerade in dieser Zeit unterstützen“, so der NLZ-Leiter Uwe Schubert, der von einem positiven Effekt für die jungen Zebras berichtet: „Auch die Nachwuchsspieler nehmen das wahr. Sie sind bei ihren Einheiten mit dem Herzen dabei und bereiten sich auf einen möglichen Re-Start vor.“