MSV Duisburg scheitert im Landespokal

Zebras offensiv zu harmlos

Torsten Lieberknecht als Trainer des MSV Dusiburg

Muss eine bittere Niederlage verdauen: Zebra-Coach Torsten Lieberknecht. ©Imago images/Eibner

„Leicht wird das nicht. Wenn wir nicht 100 Prozent geben, wird es weh tun“, äußerte sich MSV-Coach Torsten Lieberknecht vor dem Spiel seiner Elf bei Oberligist SSVg Velbert auf der Vereinshomepage – und er sollte Recht behalten. Mit 0:2 gingen die Zebras vom Platz und ließen dabei über weite Strecken den stets geforderten Einsatzwillen und die Bissigkeit vermissen.

Doch der Reihe nach. Lieberknecht wechselte im Vergleich zum jüngsten Ligaspiel in Chemnitz ordentlich durch: So stand Brendieck im Tor, während Bitter und Gembalies in die Viererkette rutschten. Vor der Abwehr sollte Albutat für Stabilität und Schwung sorgen. Die veränderte Defensive leistete sich allerdings bei den ersten beiden Gegentoren schwerwiegende individuelle Fehler, die jeweils eiskalt bestraft wurden.

Volle Offensive, kein Ertrag

Von den Zebras war offensiv dann nicht mehr viel zu sehen – auch Karweina, Daschner und Sliskovic, die allesamt eine Chance von Anfang an erhielten, vermochten keine Durchschlagskraft zu entwickeln. Noch vor der Pause nahm Lieberknecht daher eine Anpassung vor: Mickels kam für Karweina ins Spiel. Es änderte sich zunächst wenig. Der MSV rannte an, fand aber zu selten den Weg in den gegnerischen Strafraum. Mit 0:2 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stellte der MSV um: Vermeij kam in die Partie, Albutat blieb draußen. Dieser hatte in der 55. Minute die große Chance zum Anschlusstreffer – der Pfosten war im Weg. In der Folge fand Duisburg allerdings zu selten die großgewachsenen Vermeij und Sliskovic im Strafraum und musste sich der Konterbemühungen der Hausherren erwehren.

Das gelang mit Mühe, da die Defensivspieler auf Seiten des MSV mittlerweile überschaubar waren. Lieberknecht brachte im Verlaufe der zweiten Halbzeit Scepanik, der sein Pflichtspieldebüt für die Zebras feierte, für Böder, Budimbu kam für Gembalies. Für mehr Durchschlagskraft sorgte allerdings auch das nicht – sodass am Ende die 0:2-Niederlage zu Buche stand.

Für die Elf von Torsten Lieberknecht ist dies die zweite Pleite in Folge, während sie zum ersten Mal in dieser Saison den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Eine Steigerung ist im kommenden Spiel dringend notwendig: Dann kommt der FCK in die Schauinsland-Reisen-Arena.

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