MSV Duisburg: Selbstbedienungsladen geschlossen

Erster Heimsieg soll Kräfte freisetzen

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Sonntag, 13.12.2020 | 09:35
MSV-Angreifer Vincent Vermeij.

Vincent Vermeij brachte Duisburg mit seinem Dreierpack auf Kurs in Richtung Heimsieg. ©imago images/Hartmut Boesner

Der MSV Duisburg kann doch noch zu Hause gewinnen. Acht Anläufe benötigten die „Zebras“, um endlich die drei Punkte an der Wedau zu halten und damit als letztes Team der Liga einen Heimsieg bejubeln zu können. Dass es dann auch noch so deutlich und ungefährdet geschah, freute Vincent Vermeij nach dem 4:1 über Wehen Wiesbaden.

„Das ist natürlich supergeil, was wir heute gemacht haben“, befand der Angreifer am Mikrofon von Magenta Sport. Mit seinem Hattrick zwischen der 19. und der 74. Spielminute hatte der Niederländer natürlich großen Anteil daran, dass der Selbstbedienungsladen Duisburg vorerst geschlossen ist.

Wichtige Heimspiele stehen an

Durch den ersten Heim-Dreier gab der MSV nicht nur die Rote Laterne ab, sondern dürfte auch darauf hoffen, endlich den erhofften Brustlöser erlebt zu haben. Denn trotz des vorübergehenden Sprungs auf Platz 17, Meppen und der Nachwuchs der Bayern können in ihren Spielen am heutigen Sonntag allerdings wieder vorbeiziehen, stehen in den kommenden Wochen einige Duelle mit direkten Konkurrenten an.

Die FC Bayern U23 wartet am Mittwoch in Gießing auf die „Zebras“, anschließend kommt Magdeburg an die Wedau. Nach der äußerst kurzen Winterpause befinden sich mit Meppen und Zwickau zwei weitere Tabellennachbarn unter den Gegner. Wie wichtig das Erfolgserlebnis vom Samstag sein kann, wird durch die Tatsache untermauert, dass Magdeburg und Meppen die nächsten Besucher in der Duisburger Arena sein werden.

In diesen „Sechs-Punkte-Spielen“ wird der MSV nachlegen müssen, um den Tabellenkeller verlassen zu können. Dass weder Magdeburg (sechs Punkte) noch Meppen (vier Punkte) bislang auswärts großen Schrecken verbreiten konnten, dürfte man derweil in Duisburg gerne hören.