MSV Duisburg: Was passiert mit Boeder?

Kein Aufstieg, kein Vertrag

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2020 | 13:00
Lukas Boeder bei der U19 Nationalelf

Lukas Boeder lief neunmal für Deutschlands Junioren auf. ©imago images

Der MSV Duisburg hat auf den letzten Metern den solange für sicher geglaubten Aufstieg noch aus der Hand gegeben. An 20 Spieltagen standen die „Zebras“ sogar auf Platz eins, gereicht hat es am Ende nicht. Der verpasste Sprung zurück in die 2. Bundesliga hat einige Konsequenzen.

Dennoch Sprung in Liga 2?

So sind beispielsweise die Chancen gesunken, Yassin Ben Balla zu halten, der unter anderem das Interesse von Hannover 96 zu wecken scheint. Auch der Verbleib von Lukas Boeder ist ungewiss. Der Innenverteidiger hätte offensichtlich nur im Falle des Aufstiegs noch Vertrag gehabt, ist Stand jetzt ablösefrei.

Das schließt zwar nicht aus, dass der 23-Jährige ein Meidericher bleibt, doch ist zum einen abzuwarten, wie der MSV sich für die kommende Saison überhaupt aufstellen wird, zum anderen eröffnen sich Boeder nun Optionen, doch noch in die 2. Bundesliga zurückzukehren.

Dort hatte er 2018/19 mit dem SC Paderborn gespielt, mit dem er als Stammspieler ein Jahr zuvor aus der 3. Liga aufgestiegen war. Damals war er die Nummer eins der Ostwestfalen auf der Rechtsverteidiger-Position, für die 2. Bundesliga lieh sich der SCP aber dann Mo Dräger vom SC Freiburg, an dem kein Vorbeikommen war.

Nach dem Durchmarsch entschied sich Boeder daher, einen Schritt zurück zu gehen, um wieder Spielpraxis zu erhalten. Mit seiner Vergangenheit im NLZ von Bayer Leverkusen passt der frühere U19-Nationalspieler perfekt in das Anforderungsprofil des MSV, für den er 33-mal in der Startelf stand. Die Geschichte ging für beide Seiten perfekt auf, hätte nicht das Happy End gefehlt.

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