MSV Duisburg: Was wurde aus den Abgängen 2020?

Das machen Ben Balla, Daschner & Co. heute

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Sonntag, 22.11.2020 | 08:00
Yassin Ben Balla beim MSV Duisburg

Yassin Ben Balla kann auch in der 2. Bundesliga mithalten. ©Imago images/MaBoSport

Knapp verpasste der MSV Duisburg am Ende den Aufstieg in die 2. Bundesliga, obwohl die „Zebras“ den Großteil der Saison auf einem Aufstiegsrang verbrachten. Einige Spieler haben dennoch den Sprung in die höhere Klasse geschafft. Was sie und andere Ex-Meidericher aktuell mit ihren neuen Arbeitgebern erleben, zeigt unsere Übersicht.

Yassin Ben Balla
Der Mittelfelmotor war eine der Entdeckungen der Saison. Eintracht Braunschweig erlebte es aus nächster Nähe und nahm den Sechser mit in die 2. Bundesliga. Dort ist er nicht so dominant wie beim MSV, aber stand dennoch an den ersten sieben Spieltagen in der Startelf.

Lukas Daschner
Auch der Spielmacher ging eine Klasse höher und schloss sich dem FC St. Pauli an. Dort zeigte er in der Vorbereitung gute Ansätze, lieferte bei seiner Einwechslung am 1. Spieltag auch gleich zwei Assists. Dennoch reichte es erst einmal zu einem Spiel von Beginn an.

Petar Sliskovic
Beim MSV nur Back-Up für Vincent Vermeij ging der Stürmer zu Aufsteiger Türkgücü München, wo er deutlich mehr geschätzt wird: Acht Tore in neun Spielen sind seine bisherige Bilanz. Damit steht er an der Spitze der Torjägerliste.

Marvin Compper
Der Innenverteidiger ist noch beim MSV, tauschte den Platz auf aber gegen einen neben dem Platz und ist Teil des Trainerteams, nachdem er seine aktive Karriere beendet hat.

Lukas Boeder
Der Abwehrspieler hoffte lange auf ein Angebot aus der 2. Bundesliga, letztlich wurde es der Hallesche FC in der 3. Liga. Muskuläre Probleme kosteten ihn dort ein paar Spiele, fünfmal stand er jedoch in der Startformation.

Tim Albutat
Auch für den Mittelfeldspieler geht es in der 3. Liga weiter, umziehen musste er auch nicht: Beim KFC Uerdingen konnte er in den ersten sechs Spielen eine Vorlage beisteuern, ehe er verletzt ausfiel.

Migel-Max Schmeling
Das Eigengewächs mit dem klangvollen Namen wollte mehr Spielpraxis und suchte diese in der Regionalliga West bei der U23 des BVB. Beim Tabellenführer kam der Linksverteidiger aber bisher nicht über vier Einwechslungen hinaus.

Matthias Rahn
Der Innenverteidiger, der in der vergangenen Spielzeit nur einmal von Beginn an ran durfte, ist inzwischen bei Energie Cottbus untergekommen. Dort ist er der Leader in der Abwehr und unumstrittene Stammkraft.

Wer wurde bei Deinem Klub verabschiedet? Hier geht’s zu den bisher erschienen Abgängen 2020.